24 June 2026, 19:01

Ungewöhnliche Allianz kämpft gegen das umstrittene CLARITY-Kryptogesetz

Katholische und Polizeigruppen warnen: CLARITY Act könnte Krypto-Kriminalitäts-Schutz schwächen

Ungewöhnliche Allianz kämpft gegen das umstrittene CLARITY-Kryptogesetz

Das CLARITY-Gesetz stößt auf wachsenden Widerstand aus einer unerwarteten Allianz

Katholische Würdenträger, gruppennahe Vertreter der Strafverfolgungsbehörden und Aktivisten gegen Menschenhandel äußern zunehmend Bedenken gegen den geplanten Gesetzesentwurf. Sie argumentieren, dieser könnte Schutzmechanismen gegen durch Kryptowährungen ermöglichte Straftaten untergraben.

Das Gesetz zielt darauf ab, klarere Marktregeln für Kryptowährungen zu schaffen. Ein zentraler Streitpunkt ist die Behandlung von Entwicklern nicht-verwahrender Software, die für die dezentrale Finanzwelt (DeFi) von entscheidender Bedeutung ist. Befürworter der Kryptobranche bestehen darauf, dass diese Entwickler nicht denselben Vorschriften unterliegen sollten wie Börsen oder Zahlungsabwickler.

Gegner des Gesetzes befürchten jedoch, dass weitreichende Ausnahmen für solche Entwickler Lücken in der Aufsicht schaffen könnten. Sie warnen, dies erschwere die Nachverfolgung illegaler Geldströme. Die Allianz betont, dass eine Schwächung dieser Schutzmaßnahmen die Bekämpfung von Kriminalität – darunter auch Menschenhandel – behindern könnte.

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Der politische Weg für das Gesetz könnte noch holpriger werden, wenn es als Aufweichung des Kriminalitätsschutzes wahrgenommen wird. Trotz des Gegenwinds bleibt die Vorlage umstritten. Die Debatte verdeutlicht das anhaltende Spannungsfeld zwischen Innovation auf den Kryptomärkten und öffentlichen Sicherheitsinteressen.

Der Widerstand zeigt, wie schwierig es ist, die Reform der Kryptomärkte mit der Verbrechensprävention in Einklang zu bringen. Über die Zukunft des Gesetzes wird entscheiden, wie die Gesetzgeber auf diese Bedenken reagieren. Solange die Fragen ungelöst sind, bleibt seine Verabschiedung ungewiss.

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