19 June 2026, 18:24

Ukraine erhält 6 Milliarden Euro aus EU-Friedensfazilität nach ungarischem Kurswechsel

Zelensky bat um Euro-Rat, €6 Milliarden schneller für die Ukraine zu verwenden

Ukraine erhält 6 Milliarden Euro aus EU-Friedensfazilität nach ungarischem Kurswechsel

Ukrainischer Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich bei Partnern für die Freigabe von 6 Milliarden Euro aus dem Europäischen Friedensfazilität (EPF) bedankt. Die Mittel waren zuvor von Ungarn unter der Regierung von Ministerpräsident Viktor Orbán blockiert worden.

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Der politische Wandel in Ungarn ebnete den Weg für diese Entscheidung. Nach der Niederlage von Orbáns Partei bei den Parlamentswahlen übernahm Péter Magyar das Amt des Regierungschefs. Diese Veränderung führte zur Freigabe der EPF-Gelder für die Ukraine.

Selenskyj betonte, wie wichtig es sei, das Geld zur Rettung von Menschenleben und zur Stärkung bewährter Kriegsstrategien einzusetzen. Er schlug vor, den Fokus auf Luftabwehr, langstreckentaugliche Munition und andere zentrale militärische Bedürfnisse zu legen. Zudem wurde der Schutz der Energieinfrastruktur vor dem Winter als Priorität hervorgehoben.

Die 6 Milliarden Euro sollen nun die Verteidigungsbemühungen der Ukraine unterstützen. Die Mittel zielen darauf ab, die militärischen Fähigkeiten zu stärken und kritische Infrastruktur zu schützen. Die Freigabe stellt einen bedeutenden Schritt dar, um dem Land zusätzliche Ressourcen zu sichern.

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