13 June 2026, 07:01

Tulsi Gabbard kippt Geheimdienstberichte zum rätselhaften Havana-Syndrom

Gabbard widerruft Biden-Ära-Einschätzungen zu mysteriösen Erkrankungen

Tulsi Gabbard kippt Geheimdienstberichte zum rätselhaften Havana-Syndrom

Tulsi Gabbard, die Direktorin des US-Nachrichtendienstes, hat zwei Geheimdienstbewertungen zum sogenannten Havana-Syndrom für ungültig erklärt. Der Schritt erfolgt kurz vor ihrem Ausscheiden aus dem Amt Ende nächster Woche. Ihre Entscheidung eröffnet die Möglichkeit einer erneuten Prüfung der rätselhaften Vorfälle, von denen weltweit Beamte betroffen sind.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Beim Havana-Syndrom, auch als ungewöhnliche Gesundheitsvorfälle bezeichnet, treten Symptome wie Kopfschmerzen, Schwindel und Gleichgewichtsstörungen auf. Geheimdienstvertreter vermuteten zunächst, Russland oder ein anderer Gegner stecke hinter den Erkrankungen. Spätere Einschätzungen kamen jedoch zu dem Schluss, dass eine ausländische Macht „sehr unwahrscheinlich“ die Verantwortung trage.

In einem Schreiben kritisierte Gabbard die früheren Berichte dafür, dass sie zentrale Beweise ausklammerten und sich auf eine fehlerhafte medizinische Studie stützten. Zudem warf sie ihnen vor, alternative Analysen unterdrückt zu haben. Der Abgeordnete Rick Crawford, Vorsitzender des Geheimdienstausschusses des Repräsentantenhauses, hatte bereits zuvor die Rücknahme dieser Bewertungen gefordert.

Beamte hatten andere mögliche Ursachen ins Spiel gebracht, darunter nicht diagnostizierte medizinische Zustände und Umweltfaktoren. Gabbards Vorgehen stößt bei ehemaligen Regierungsvertretern auf Zustimmung, die selbst unter den Symptomen des Havana-Syndroms litten.

Die Aufhebung der Bewertungen ebnet den Weg für eine neue Untersuchung der Frage, ob Russland oder ein anderer Akteur doch beteiligt sein könnte. Gabbards Abgang nächste Woche überlässt es ihrem Nachfolger, das anhaltende Rätsel um das Phänomen zu klären. Die Entscheidung markiert eine deutliche Kehrtwende in der offiziellen Haltung zu diesem Thema.

Lesen Sie auch:

Quelle