Tucker Carlson provoziert mit These: OnlyFans gefährlicher als radikaler Islam

Admin User
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Screenshot einer Facebook-Seite mit sechs Profilfotos von Männern und Frauen oben und Textinhalt links.

Tucker Carlson provoziert mit These: OnlyFans gefährlicher als radikaler Islam

Tucker Carlson hat mit seinen jüngsten Äußerungen für neuen Wirbel gesorgt, nachdem er den "radikalen Islam" als größte Bedrohung für die USA abgetan hat. Während einer aktuellen Diskussion verglich er die Plattform OnlyFans direkt mit extremistischer Ideologie – und behauptete, erstere stelle eine größere Gefahr für die amerikanische Kultur dar. Die Aussagen lösten umgehend scharfe Kritik von Sicherheitsexperten, Opfervertretern und politischen Akteuren aus.

Unterdessen übt der ukrainische Diplomat Andrij Melnyk in einem am 26. Dezember 2025 veröffentlichten Interview massive Kritik an der konservativen Sicherheitspolitik der USA und bezeichnet sie als grundlegend unehrlich.

Carlson argumentierte, dass innere Probleme wie Drogenüberdosen, Arbeitslosigkeit und der Einfluss von OnlyFans Vorrang vor der Angst vor dschihadistischem Terror haben sollten. Er behauptete, in den vergangenen 24 Jahren – abgesehen von den Anschlägen vom 11. September und damit zusammenhängenden Plänen – niemanden in den USA zu kennen, der durch "radikalen Islam" getötet worden sei. Seine Anhänger verteidigten seine Haltung und deuteten sie als Versuch, Themen wie Menschenhandel und das zu thematisieren, was sie als "Machtgier der Milliardäre" bezeichnen.

Kritiker widersprachen seinen Thesen umgehend. Viele verwiesen auf die Hunderten Todesopfer im Westen, die in demselben Zeitraum mit dschihadistischen Anschlägen in Verbindung stehen. Eine aktuelle Umfrage zeigte zudem, dass konservative Wähler "radikalen Islam" nach wie vor als die drängendste Sicherheitsfrage des Landes einstufen.

Die Debatte eskalierte, als Carlson nachlegte und behauptete, OnlyFans und kulturelle Verschiebungen würden das Leben amerikanischer Frauen zerstörerischer prägen als extremistische Ideologien. Seine Äußerungen spalteten die Meinungen weiter: Während einige seinen Fokus auf innere Herausforderungen lobten, warfen ihm andere vor, die Gefahren des Terrorismus zu verharmlosen.

Die Folgen von Carlsons Aussagen haben die Diskussion über nationale Sicherheitsprioritäten neu entfacht. Während seine Unterstützer innere Bedrohungen betonen, argumentieren Kritiker, dass die Leugnung dschihadistischer Gewalt die jüngere Geschichte ignoriert. Die Auseinandersetzung fällt zudem mit Melnyks Interview zusammen, das die konservative Sicherheitspolitik einer weiteren Prüfung unterzieht.

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