Trumps widersprüchliche Signale belasten die Zukunft des nordamerikanischen Freihandelsabkommens
Sebastian VoigtTrumps widersprüchliche Signale belasten die Zukunft des nordamerikanischen Freihandelsabkommens
Das nordamerikanische Freihandelsabkommen steht in diesem Jahr vor einer entscheidenden Überprüfung. US-Präsident Donald Trump hat widersprüchliche Aussagen zu dessen Zukunft gemacht: Er bezeichnete es einerseits als „überholt“, deutete andererseits aber auch eine mögliche Neuauflage an. Diese Äußerungen fielen während des G7-Gipfels in Frankreich, nur wenige Wochen vor den entscheidenden Handelsgesprächen.
Auf dem Gipfel erklärte Trump zudem, die USA könnten „auch ohne“ das Abkommen besser dastehen. Seine unklare Haltung steht im Kontrast zum Vorschlag Kanadas und Mexikos, die eine Verlängerung des Vertrags um 16 Jahre anstreben.
Kanadas Ministerpräsident Mark Carney zeigt sich dennoch zuversichtlich. Er glaubt, dass trotz Trumps Skepsis gegenüber Freihandelsabkommen noch Fortschritte in den Handelsfragen möglich seien. Die verpflichtende Überprüfung des Abkommens zwischen Kanada, den USA und Mexiko (CUSMA) steht bevor, wobei in den nächsten zwei Wochen mit intensiven Verhandlungen zu rechnen ist.
Die Zukunft des Handelspakts bleibt ungewiss, während die Gespräche näher rücken. Trumps widersprüchliche Signale erschweren die Verhandlungen zusätzlich. Der Verlängerungsvorschlag Kanadas und Mexikos wird voraussichtlich ein zentraler Punkt der anstehenden Prüfung sein.






