Trumps 350-Milliarden-Dollar-Pläne für Drohnen und Rüstungsmodernisierung scheitern an republikanischer Blockade
Finn WolfTrumps 350-Milliarden-Dollar-Pläne für Drohnen und Rüstungsmodernisierung scheitern an republikanischer Blockade
Das Weiße Haus hat für seinen Haushaltsentwurf 2027 Mittel in Höhe von 350 Milliarden US-Dollar für zentrale Modernisierungsvorhaben im Verteidigungsbereich beantragt. Die Gelder sollen Munition, Drohnen und andere hochmoderne Systeme abdecken. Präsident Donald Trump hat die republikanischen Abgeordneten aufgefordert, den Kompromisshaushalt zügig zu verabschieden.
Das vorgeschlagene Paket über 350 Milliarden Dollar umfasst erhebliche Investitionen in autonome Systeme, darunter Drohnen, Minenerkennungstechnologie und andere Hochtechnologielösungen. Das Pentagon betrachtet diese als entscheidend für die zukünftigen Verteidigungsfähigkeiten.
Präsident Trump hat die Republikaner im Kongress öffentlich gedrängt, das Gesetzesvorhaben ohne Verzögerung voranzubringen und zu verabschieden. Zwei einflussreiche republikanische Senatoren, Susan Collins und Mitch McConnell, erklärten jedoch, im Senat gebe es keine Unterstützung für die Vereinbarung. Ihre Haltung wirft Zweifel an den Erfolgsaussichten auf.
Emil Michael, der leitende Technologieexperte des Pentagons, räumte ein, dass der Kongress über die Mittelvergabe entscheidet. Er zeigte sich bereit, die Anforderung vor den Abgeordneten zu begründen. Michael warnte zudem, dass das Verteidigungsministerium im Falle ausbleibender Kompromissmittel günstige, aber hochmoderne Systeme priorisieren könnte. Traditionelle, teure Rüstungsprogramme müssten dann möglicherweise gekürzt werden, um die Budgets für Drohnen und autonome Systeme zu schützen.
Das Schicksal des 350-Milliarden-Dollar-Kompromisshaushalts bleibt ungewiss. Ohne die Mittel könnte das Pentagon Ressourcen von kostspieligen herkömmlichen Systemen abziehen. Der Fokus läge dann auf Drohnen und anderen modernen, kosteneffizienten Technologien.






