Trump unterstützt Andy Barr: Kentucky-Senatsrennen nimmt überraschende Wende
Charlotte RichterTrump unterstützt Andy Barr: Kentucky-Senatsrennen nimmt überraschende Wende
Im Rennen um den Senatssitz in Kentucky für die Republikaner hat sich die Lage verändert, nachdem der Unternehmer Nate Morris seine Kandidatur zurückgezogen hat. Diese Entscheidung fiel nach einem Treffen mit dem ehemaligen Präsidenten Donald Trump, der daraufhin den Abgeordneten Andy Barr für die Nominierung unterstützte. Der Schritt verändert den Wahlkampf vor den Vorwahlen im Mai.
Nate Morris, ein bekannter Unternehmer aus Kentucky, hatte über eine Kandidatur für den Senat nachgedacht. Stattdessen nahm er jedoch ein Angebot an, in der Regierung Trump zu arbeiten. Sein Rückzug ebnete anderen Bewerbern den Weg.
Präsident Trump sprach sich umgehend für den Abgeordneten Andy Barr aus und lobte dessen Bilanz und Führungsqualitäten. Barr bedankte sich bei dem Präsidenten für die Unterstützung. Morris wiederum erklärte seine Unterstützung für Barr und bezeichnete ihn als die beste Wahl für Kentucky.
Die republikanischen Vorwahlen finden am 19. Mai 2023 statt. Der Sieger wird sich in der Hauptwahl einem demokratischen Herausforderer stellen. Die Demokraten haben in Kentucky seit 1992 keinen Senatssitz mehr gewonnen, was den republikanischen Kandidaten zum klaren Favoriten macht. Auf demokratischer Seite kandidieren unter anderem der ehemalige Staatsabgeordnete Charles Booker und Amy McGrath, die bereits 2020 für den Sitz antrat.
Trump würdigte Morris bei seiner Ankündigung und deutete an, dass er ihm in Zukunft eine Rolle in der Politik oder einem anderen Bereich zutraut. Mit Morris’ Ausstieg aus dem Rennen hat Barr nun eine stärkere Position in den Vorwahlen. Der republikanische Kandidat wird als klarer Spitzenreiter in die Hauptwahl gehen. Der Senatssitz in Kentucky bleibt fest in republikanischer Hand – es sei denn, die Demokraten starten eine unerwartet starke Herausforderung.






