27 March 2026, 08:33

Trump startet radikalen Feldzug gegen DEI-Initiativen in den USA

Plakat mit dem Text "Beende den Job: Gesundheit sollte ein Recht sein, nicht ein Privileg" und einer Karte mit der Aufschrift "Mache niedrigere Gesundheitskosten permanent und schließe die Versorgungslücke für amerikanische Familien."

Trump startet radikalen Feldzug gegen DEI-Initiativen in den USA

Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hat seit seiner Rückkehr ins Amt eine massive Offensive gegen Initiativen für Vielfalt, Gerechtigkeit und Inklusion (DEI) gestartet. Seine Regierung hat damit begonnen, Bundesprogramme abzubauen, Schulen die Mittel zu streichen und unternehmensinterne Richtlinien zu beschneiden, die sich mit rassischer und sozialer Gleichberechtigung befassen.

Trump bezeichnet diese Bestrebungen als "woke" und "progressiven Machtmissbrauch" und argumentiert, sie schafften ungerechte Hürden für Arbeitnehmer und trieben die Kosten für Unternehmen in die Höhe. Die Maßnahmen begannen mit einem Präsidialdekret, das Mitarbeiter in Diversitätsabteilungen des Bundes vorläufig beurlaubte. Anschließend strich Trump diese Programme komplett und nannte sie eine Form von "umgekehrtem Rassismus". Zudem verlangte seine Regierung von Unternehmen die schriftliche Bestätigung, dass sie keine rassendiskriminierenden DEI-Praktiken anwenden, bevor sie staatliche Aufträge erhalten dürfen.

Doch der Vorstoß geht über Bundesbehörden hinaus und erstreckt sich auf Bildung und Kultur. Trump kündigte an, Schulen die Finanzierung zu entziehen, die Lehrpläne gegen Rassismus vermitteln. Gleichzeitig stehen die Smithsonian-Museen vor einer Überprüfung ihrer Ausstellungen, um das zu entfernen, was die Regierung als "spaltende oder parteiische Rhetorik" bezeichnet.

Trumps Ablehnung von DEI ist nicht neu. Seit seiner Wiederwahl behauptet er wiederholt, solche Politiken würden qualifizierte Bewerber um Arbeitsplätze bringen und Arbeitgeber mit unnötigen Kosten belasten. Nun richten sich seine Angriffe gegen DEI-Initiativen an Universitäten, in Bundesbehörden und sogar im Profisport.

Die Maßnahmen stellen eine umfassende Rücknahme von gleichstellungspolitischen Ansätzen in Regierung, Bildung und Wirtschaft dar. Unternehmen, die staatliche Aufträge anstreben, müssen nun strengere Vorgaben gegen DEI-Praktiken einhalten. Schulen und Museen drohen Mittelkürzungen, sofern sie sich nicht der Haltung der Regierung zu rassischen und sozialen Fragen anpassen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Lesen Sie auch:

Quelle