Trump kritisiert explodierende WM-Ticketpreise – "Für Arbeiterfamilien unbezahlbar"
Julian HartmannTrump kritisiert explodierende WM-Ticketpreise – "Für Arbeiterfamilien unbezahlbar"
Die Ticketpreise für die FIFA-Weltmeisterschaft 2026 sind seit ihrer Veröffentlichung stark gestiegen. Das Turnier, das in den USA, Kanada und Mexiko ausgetragen wird, steht wegen der hohen Kosten in der Kritik. Nun hat sich auch der ehemalige US-Präsident Donald Trump zu Wort gemeldet und die Preise als übertrieben bezeichnet.
Das günstigste Ticket für das Eröffnungsspiel der US-Mannschaft in der Gruppenphase gegen Paraguay kostet derzeit 1.120 Dollar. Seit der Ankündigung des Verkaufsstarts steigen die Preise stetig – was Bedenken hinsichtlich der Erschwinglichkeit weckt. Trump, ein bekennender Fußballfan, gab zu, dass er bei solchen Preisen zögern würde, ein Ticket zu kaufen.
Er erklärte, er würde zwar gerne dabei sein, doch die aktuellen Kosten hielten ihn davon ab. Der Ex-Präsident äußerte zudem Enttäuschung und betonte, dass es für seine Anhänger aus Arbeiterstadtteilen wie Queens und Brooklyn schwer sein dürfte, sich die Spiele leisten zu können.
FIFA-Präsident Gianni Infantino verteidigte die Preispolitik und nannte sie im Vergleich zu anderen großen US-Veranstaltungen fair. Er verwies darauf, dass 25 Prozent der Tickets für die Gruppenphase unter 300 Dollar lägen. Infantino zog zudem Vergleiche zu den Ticketkosten im College-Sport und in den amerikanischen Profiligen.
Die Debatte über die WM-Ticketpreise hält an, während das Turnier näher rückt. Die FIFA beharrt darauf, dass die Kosten angemessen seien, während Kritiker monieren, dass viele Fans damit ausgeschlossen würden. Angesichts der hohen Nachfrage und weiter steigender Preise wird das Thema vorerst nicht an Brisanz verlieren.






