THW sichert Löschwasserversorgung bei Großbrand in der Gohrischheide mit 2,5 km Schlauchleitung

Admin User
2 Min.
Ein großer Tanker mit einer Eisentreppe und einem Zaun oben.

THW sichert Löschwasserversorgung bei Großbrand in der Gohrischheide mit 2,5 km Schlauchleitung

Das Technische Hilfswerk (THW) leistet bei den Löscharbeiten im Brandgebiet Gohrischheide entscheidende Unterstützung. Die Einsatzkräfte haben eine 2,5 Kilometer lange Schlauchleitung verlegt und Wasserspeicherbehälter aufgestellt, um eine kontinuierliche Versorgung mit Löschwasser zu gewährleisten. Das THW, das in Sachsen und Thüringen stationiert ist, ist für seine leistungsstarken Pumpen und die mobile Wasserförderung bekannt. Der Landesverband Sachsen/Thüringen des THW verfügt über zwei Großpumpen, die strategisch in Riesa und Apolda positioniert sind. Diese Pumpen – zusammen mit mobilen Wassertanks und ausziehbaren Schlauchleitungen – ermöglichen es dem THW, die Feuerwehr auch unter schwierigen Bedingungen zuverlässig mit Wasser zu versorgen. Die Fachgruppe Wassergefahren, eine Spezialeinheit für Wasserpumpen und Hochwassereinsätze, ist mit einer leistungsfähigen Schmutzwasserpumpe ausgestattet, die bis zu 25.000 Liter pro Minute fördern kann. Zudem kommen verschiedene kleinere Pumpen zum Einsatz, die gemeinsam etwa 12.000 Liter pro Minute liefern. Diese bundesweit einsatzbereite Einheit unterstützt bei Überschwemmungen, Wasserschäden und Löscharbeiten und ist damit ein unverzichtbarer Bestandteil des deutschen Katastrophenschutzes. Beim Brand in der Gohrischheide spielen die 2,5 Kilometer lange Schlauchleitung des THW sowie die Wasserspeicherbehälter eine zentrale Rolle, um die Löschwasserversorgung aufrechtzuerhalten. Die Großpumpen in Sachsen und Thüringen sowie die mobile Wasserförderung des THW sorgen dafür, dass die Feuerwehr auch in anspruchsvollsten Lagen optimal ausgerüstet ist.