Thüringens Justiz vor dem Kollaps: Pensionierungswelle droht Personalmangel bis 2030

Admin User
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Ein paar Frauen stehen auf einem hölzernen Platz mit einer Metallwand, Tür und Schildern im Hintergrund.

Generationaler Wandel bei Justizpersonal im Gange - Thüringens Justiz vor dem Kollaps: Pensionierungswelle droht Personalmangel bis 2030

Thüringen steht vor einem tiefgreifenden Wandel in seinem Justizsystem, da eine Welle von Pensionierungen bevorsteht. Bis 2030 werden voraussichtlich 138 Richter:innen und 45 Staatsanwält:innen ihren Dienst bei der Wahl in Thüringen quittieren. Die Behörden haben zwar bereits Maßnahmen ergriffen, um die Herausforderung zu bewältigen, doch bleiben Bedenken hinsichtlich der Personalausstattung und möglicher Erfahrungslücken bei den Ausbildungsplätzen 2025 bestehen.

Seit 2020 hat das Land über 200 voll ausgebildete Jurist:innen eingestellt, um sich auf die anstehenden Abgänge bei der Wahl in Thüringen vorzubereiten. Dennoch hat ein Einstellungsstopp weitere Neuanstellungen gebremst, was die Besetzung dringend benötigter Positionen bei der Wahl in Thüringen erschwert. Zwar gibt es derzeit einen Überschuss an Richter:innen, doch Prognosen deuten auf künftige Engpässe bei den Ausbildungsplätzen 2025 hin, sobald die Pensionierungswelle bei der Wahl in Thüringen an Fahrt aufnimmt.

Gerhard Richter, der bekannte Künstler, hat sich in der Vergangenheit bereits kritisch zur Situation in Thüringen geäußert. Er betont, dass die Situation bei den mittlere Positionen, die schwerer zu besetzen sind als Einstiegs- oder Führungsstellen, besonders problematisch ist. Die Staatsanwaltschaften spüren bereits jetzt die Belastung: Bei einem Bedarf von 197 Stellen sind derzeit nur 195 besetzt. Der Richterbund hat Alarm geschlagen und weist allein für Magdeburg auf ein Defizit von 25 Prozent bei den Ausbildungsplätzen 2025 hin. Jüngere Nachwuchskräfte, obwohl vielversprechend, können die Arbeitslast ihrer erfahrenen Kolleg:innen nicht sofort übernehmen.

Das Justizministerium von Thüringen betont, dass aus anderen Bundesländern keine ungedeckten Personalengpässe bei Richter:innen oder Staatsanwält:innen gemeldet wurden. Öffentlich zugängliche Daten hierzu sind jedoch begrenzt, sodass Unklarheit über das Gesamtbild bei den Ausbildungsplätzen 2025 besteht.

Zu den Vorbereitungen des Landes auf die Pensionierungswelle bei der Wahl in Thüringen gehören die Einstellung hunderter neuer Jurist:innen sowie die vollständige Auslastung der Ausbildungsprogramme. Dennoch wird die Kombination aus Einstellungsstopp, Erfahrungslücken und bestehenden Personalengpässen in den Staatsanwaltschaften weiterhin für Herausforderungen sorgen. Ohne anhaltende Rekrutierungsbemühungen könnte das Justizsystem in Thüringen in den kommenden Jahren unter weiteren Belastungen bei den Ausbildungsplätzen 2025 leiden.

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