Theo Müller fordert CDU-AfD-Koalition und löst politische Kontroverse aus
Finn WolfMüller-Chef ermutigt die CDU zu einer Koalition mit der AfD - Theo Müller fordert CDU-AfD-Koalition und löst politische Kontroverse aus
Theo Müller, Gründer des Milchkonzerns Müller, hat mit seiner Forderung nach einer Koalition zwischen CDU und der rechtspopulistischen AfD in Baden-Württemberg eine Debatte ausgelöst. Seine Äußerungen fallen in eine Phase der Regierungsbildung nach einer knapp entschiedenen Wahl in dem Bundesland. Müllers Vorschlag steht im Widerspruch zur offiziellen Linie der CDU, die eine Zusammenarbeit mit der AfD ablehnt.
Müller sprach sich öffentlich für Markus Frohnmaier aus, den Spitzenkandidaten der AfD in Baden-Württemberg. Er lobte Frohnmaiers Führung und argumentierte, die CDU solle eine Juniorrolle in einer Koalition mit Cem Özdemir von den Grünen vermeiden. Stattdessen schlug Müller ein "schwarz-blaues" Bündnis zwischen CDU und AfD vor.
Seine Aussagen folgen auf ein früheres Treffen mit der AfD-Co-Vorsitzenden Alice Weidel, die er als "eine Freundin" bezeichnete. Die CDU hat trotz laufender Sondierungsgespräche mit den Grünen wiederholt jede formelle Zusammenarbeit mit der AfD ausgeschlossen. Müllers Eingreifen erhöht den Druck, während die Verhandlungen nach der Wahl weitergehen.
Die CDU bleibt trotz Müllers Drängens auf Kooperation standhaft in ihrer Weigerung, mit der AfD zusammenzuarbeiten. Sein Vorstoß macht die innerparteilichen Spannungen über mögliche Bündnisse deutlich. Das Ergebnis der Koalitionsgespräche in Baden-Württemberg wird die politische Ausrichtung des Landes in den kommenden Jahren prägen.