Takaichis düsterer Amtssitz: Geister, Gewalt und nur vier Stunden Schlaf

Japanischer Premierminister Takaichi zieht in 'verfluchtes' Amtssitz - Takaichis düsterer Amtssitz: Geister, Gewalt und nur vier Stunden Schlaf
Japans Ministerpräsidentin Sanae Takaichi ist offiziell in den Amtssitz des Regierungschefs gezogen. Das historische Gebäude, das sie nun bewohnt, hat einen düsteren Ruf – es ranken sich Gerüchte um geisterhafte Soldaten und eine gewalttätige Vergangenheit. Ihr Umzug folgt auf Monate in einer Unterkunft des Parlaments, während sie sich auf ihre neue Rolle vorbereitete.
Zuvor hatte Takaichi in einer vorübergehenden Abgeordnetenwohnung gelebt. Nach ihrem Amtsantritt versprach sie, sich ganz der Arbeit zu widmen. Doch ihr straffer Zeitplan lässt ihr nur zwei bis vier Stunden Schlaf pro Nacht.
Der Amtssitz, bekannt als Kantei, ist seit langem mit unheimlichen Geschichten verbunden. Manche behaupten, er werde von den Geistern japanischer Soldaten heimgesucht. Seine Geschichte umfasst auch politische Blutvergießen – in den 1930er-Jahren wurden dort mehrere Beamte während Putschversuchen ermordet. Kürzlich gab es Kritik, als Takaichi nach einem schweren Erdbeben 35 Minuten bis zu ihrem Arbeitsplatz benötigte. Die Verzögerung warf Fragen zur Reaktionszeit in Notfällen auf, angesichts der zentralen Lage und Bedeutung des Gebäudes.
Der Umzug markiert eine Veränderung in Takaichis Lebensumständen, während sie sich in ihrer Rolle einrichtet. Ihr Schlafmangel und die belastete Geschichte des Gebäudes erhöhen die Herausforderungen, die vor ihr liegen. Die Vergangenheit des Amtssitzes – sowohl übernatürlich als auch politisch – bleibt ein Thema öffentlicher Diskussionen.
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