SXSW London: Piers Morgan polarisiert – Cenk Uygur bleibt ausgeschlossen
Sebastian VoigtSXSW London: Piers Morgan polarisiert – Cenk Uygur bleibt ausgeschlossen
Zwei prominente Redner haben auf dem diesjährigen SXSW London-Festival für Kontroversen gesorgt. Der politische Kommentator Cenk Uygur wurde am Montag vom britischen Innenministerium die Einreise verweigert, wodurch seine geplanten Auftritte verhindert wurden. Unterdessen nutzte der Moderator Piers Morgan die Veranstaltung, um sowohl die Reaktion des Festivals als auch Persönlichkeiten wie Prinz Harry und Meghan Markle zu kritisieren.
Uygur sollte auf dem SXSW London sowie an der Universität Oxford Vorträge halten. Das Festival, das in diesem Jahr zum zweiten Mal stattfindet, läuft vom 1. bis 6. Juni im Londoner Stadtteil Shoreditch. Er behauptete, sein Einreiseverbot stehe im Zusammenhang mit seiner Kritik an Israel, doch eine offizielle Begründung wurde nicht genannt.
Am Donnerstag betrat Piers Morgan die Bühne des SXSW London, um die Art und Weise, wie die Organisatoren mit Uygurs Einreiseverbot umgegangen waren, infrage zu stellen. Er zeigte sich „etwas enttäuscht“ von ihrer Reaktion. Das Festival bekräftigte später seine Unterstützung für Morgans Recht auf freie Meinungsäußerung.
Während desselben Auftritts griff Morgan auch Prinz Harry und Meghan Markle an. Er warf ihnen Heuchelei vor, weil sie ein Foto zum Geburtstag ihrer Tochter Lilibet öffentlich geteilt hatten, während sie sich gleichzeitig für den Schutz der Privatsphäre von Kindern im Internet einsetzen.
Uygur bleibt dem Festival weiterhin fern, während Morgans Äußerungen die Debatte weiter anheizen. Das SXSW London dauert noch bis zum 6. Juni an – Themen wie Meinungsfreiheit und Medienethik stehen dabei nun im Mittelpunkt.






