Student nach Brandstiftung an Kreuz in Chicago wegen Hassverbrechens festgenommen
Charlotte RichterStudent nach Brandstiftung an Kreuz in Chicago wegen Hassverbrechens festgenommen
Ein 21-jähriger Student wurde nach der Brandstiftung an einem Kreuz im Grant Park von Chicago festgenommen. Merlin Lu gestand die Tat, die von der Polizei als Hassverbrechen eingestuft wurde. Der Vorfall ereignete sich am 9. Juni und führte zu mehreren Anklagepunkten gegen ihn.
Das große Kreuz wurde brennend im Grant Park entdeckt und verursachte Schäden an städtischem Eigentum. Lu platzierte eine rote Mütze darauf und erklärte später, dies sei ein Protest gegen die Regierung von Präsident Donald Trump gewesen. Er behauptete, seine Handlung sei nicht von Hass gegen eine bestimmte Rasse oder ein bestimmtes Geschlecht motiviert gewesen.
Die Polizei von Chicago nahm Lu am 14. Juni fest. Ihm werden vier schwere Straftaten zur Last gelegt, darunter zwei Hassverbrechen, sowie vier leichtere Vergehen. Lu, der im letzten Studienjahr an der University of Illinois Chicago eingeschrieben ist, blieb am 15. Juni in Gewahrsam. Eine Haftprüfung war für den folgenden Tag angesetzt. Ob er anwaltlich vertreten wird, war zunächst nicht bestätigt.
Lu räumte die Brandstiftung am Kreuz ein, bestritt jedoch, eine bestimmte Gruppe gezielt angegriffen zu haben. Die Anklage umfasst sowohl schwere als auch leichtere Straftaten, darunter den Vorwurf von Hassverbrechen. Der Fall wird nach der Haftprüfung durch das Gericht weiterverfolgt.






