Streik bei Infonavit abgewendet: 3,7 Prozent mehr Lohn für 18.000 Mitarbeiter
Julian HartmannStreik bei Infonavit abgewendet: 3,7 Prozent mehr Lohn für 18.000 Mitarbeiter
Ein geplanter Streik der Beschäftigten beim mexikanischen Wohnungsbauinstitut Infonavit ist abgewendet worden, nachdem eine neue Gehaltsvereinbarung erzielt wurde. Die Gewerkschaft stimmte einer Lohnerhöhung von 3,7 Prozent zu, die rückwirkend zum 21. Januar gilt, sowie verbesserten Sozialleistungen für die Mitarbeiter.
Die Gewerkschaft, die etwa 15.000 bis 18.000 Angestellte vertritt, hatte für den 21. März einen Streik angedroht. Nach Verhandlungen konnte ein überarbeiteter Tarifvertrag abgeschlossen werden, der Arbeitskampfmaßnahmen vermeidet.
Laut den neuen Bedingungen steigt das Grundgehalt um 3,7 Prozent. Einige Sozialleistungen erhöhen sich um 2 Prozent, andere um 3,7 Prozent. Zudem einigte sich die Gewerkschaft darauf, die Mitgliedsbeiträge der Beschäftigten von 2 auf 1 Prozent zu senken.
Durch diese Änderungen beläuft sich das gesamte Vergütungspaket – inklusive Löhne und Leistungen – nun auf eine Steigerung von 4,7 Prozent. Die Belegschaft von Infonavit ist in den Bereichen Wohnungsbaufinanzierung, Hypothekenverwaltung, Bauaufsicht und Immobilienentwicklung tätig.
Die Einigung verhindert Beeinträchtigungen im Betrieb von Infonavit. Die Beschäftigten erhalten ab Januar höhere Löhne und bessere Leistungen. Die reduzierten Gewerkschaftsbeiträge werden zudem das Nettogehalt der Mitarbeiter weiter erhöhen.