28 June 2026, 14:27

Stadtrat John Lee klagt gegen 138.000-Dollar-Strafe wegen Geschenkeaffäre

Als ein L.A.-Stadtrat seine Ethikstrafe bekämpft, bekommt die Stadt neue Rechtskosten

Stadtrat John Lee klagt gegen 138.000-Dollar-Strafe wegen Geschenkeaffäre

Stadtrat John Lee wehrt sich gegen eine Strafe von 138.000 US-Dollar, die ihm wegen Verstößen gegen die städtischen Geschenkeregeln auferlegt wurde. Die Geldbuße geht auf eine Reise nach Las Vegas im Jahr 2017 zurück, bei der er angeblich Geschenke annahm, diese nicht offenlegte und dabei seine Amtsposition missbrauchte. Lee hat nun Klage eingereicht, um die Strafe anzufechten.

Die Ethikkommission hatte Lee ursprünglich wegen zweier Fälle der Annahme übermäßiger Geschenke, dreier unterlassener Offenlegungen von Geschenken sowie fünf Fällen des Missbrauchs seiner städtischen Funktion verurteilt. In seiner Klage argumentiert Lee, die Verjährungsfrist sei abgelaufen und die Kommission habe den Wert der Geschenke, die ihm zugutekamen, überbewertet.

Da die Rechtsabteilung der Stadt in einem Interessenkonflikt steht, bat die Ethikkommission um externe juristische Unterstützung. Der Stadtrat reagierte darauf mit einer einstimmigen Entscheidung, die Kanzlei Hecker Fink LLP mit der Vertretung der Kommission in diesem Fall zu beauftragen. Stadtrat Lee enthielt sich bei dieser Abstimmung der Stimme.

Die Stadt Los Angeles wird für die Dienstleistungen der Kanzlei 120.000 US-Dollar zahlen. David Tristan, der geschäftsführende Direktor der Ethikkommission, hatte mindestens diesen Betrag beantragt, um sich gegen Lees rechtliche Herausforderung zu verteidigen. Lee hat sich bisher nicht zu der Entscheidung des Stadtrats geäußert.

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Das Verfahren wird nun mit Hecker Fink LLP als Vertreter der Ethikkommission fortgesetzt. Der Ausgang wird entscheiden, ob die Strafe in Höhe von 138.000 US-Dollar bestehen bleibt oder aufgehoben wird. Die rechtlichen Kosten der Stadt für diesen Fall sind bereits auf 120.000 US-Dollar festgesetzt.

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