Sohn ersticht Vater 20-mal im Park – dann geht er zur Polizei
Ein 24-jähriger Mann ist wegen des Mordes an seinem Vater in einem Park in Wellesley, Massachusetts, angeklagt worden. James Floyd Bennett III. plädierte am Freitag, dem 30. Juni, während seiner ersten Verhandlung auf „nicht schuldig“ im Fall des Mordes ersten Grades.
Der Angriff ereignete sich am Donnerstag, dem 29. Juni, im Phillips Park. Der 58-jährige Jamey Bennett wurde während eines Fußballspiels mit seinem Sohn und einer Diskussion über die Weltmeisterschaft 20-mal erstochen. Augenzeugen berichteten, sie hätten ihn rufen hören: „Er ersticht mich! Er bringt mich um!“
Jamey Bennett erlitt schwere Verletzungen im Gesicht, am Hals, am Bein, am Bauch und am Arm, der fast vollständig durchtrennt wurde. Nach der Tat lief sein Sohn nach Hause, duschte, zog sich um und versteckte das Messer. Anschließend begab er sich zur Polizeistation und gestand die Tat.
Der Verteidiger des Angeklagten erklärte, James Floyd Bennett III. habe eine erhebliche psychiatrische Vorgeschichte. Seine Familie zeigte sich solidarisiert mit ihm und bat um Privatsphäre in dieser schwierigen Zeit.
Die nächste Gerichtsverhandlung ist für den 10. Juli angesetzt. James Floyd Bennett III. bleibt bis auf Weiteres in Untersuchungshaft, während die Ermittlungen und das juristische Verfahren in den kommenden Wochen fortgesetzt werden.
