Skandal um Kampfsportanlage: Gericht kippt 75-Millionen-Rubel-Deal wegen Korruption

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Zwei Personen führen Kampfsport aus, mit zwei weiteren Personen links, einer Wand im Hintergrund, einem Sack rechts und einer Abdeckung links.

Skandal um Kampfsportanlage: Gericht kippt 75-Millionen-Rubel-Deal wegen Korruption

Gericht erklärt Vertrag für Bau einer Kampfsportanlage in Primorje für nichtig

Wladiwostok, Region Primorje, und Russland-Nachrichten – Nachrichtenagentur PrimaMedia

  1. Dezember 2025, 12:04 Uhr

Schlagwörter: Sport, Mixed Martial Arts

Ein russisches Gericht hat einen Bauvertrag aus dem Jahr 2022 für eine Kampfsportanlage in Wolno-Nadeschdinskoje für rechtswidrig erklärt. Die Entscheidung folgt Beweisen für Absprachen unter den Bietern, darunter das Unternehmen FSK Stroy, das den Zuschlag erhalten hatte. Die Staatsanwaltschaft hat inzwischen 75 Millionen Rubel (etwa 820.000 US-Dollar) aus dem annullierten Deal zurückerlangt.

Das Schiedsgericht der Region Primorje bestätigte, dass FSK Stroy und andere Bieter bei der Ausschreibung kolludiert hatten, um das Vergabeverfahren zu manipulieren. Das System umfasste abgestimmte Gebote, die gegen Wettbewerbsrecht verstießen. In der Folge wurde der ursprüngliche Vertrag für nichtig erklärt.

Trotz des Rechtsstreits wurden die Bauarbeiten an der spezialisierten Kampfsportanlage fortgesetzt. Die Anlage wurde fertiggestellt, offiziell in Betrieb genommen und ist nun voll funktionsfähig.

Die eingezogenen 75 Millionen Rubel sicherte die Staatsanwaltschaft nach dem Gerichtsurteil. Der Fall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, Korruption bei öffentlichen Auftragsvergaben zu bekämpfen.

Die Kampfsportanlage bleibt trotz der Ungültigkeit des Bauvertrags in Nutzung. Die Behörden haben die fehlerhaft vergebenen Mittel zurückgeforderte und damit die Rechenschaftspflicht bei öffentlichen Ausschreibungen gestärkt. Das Urteil dient als Warnung vor Wettbewerbsmanipulationen bei künftigen Regierungsprojekten.

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