Skandal im Gefängnis: Beamtin soll Handys und Drogen geschmuggelt haben

Handys und Drogen in Gefängnis geschmuggelt? Beamte in Haft - Skandal im Gefängnis: Beamtin soll Handys und Drogen geschmuggelt haben
In Regensburg wurde eine Justizvollzugsbeamtin festgenommen, da sie unter dem Verdacht steht, Mobiltelefone und Drogen in das Justizvollzugszentrum geschmuggelt zu haben. Der Fall umfasst Bestechungsvorwürfe und hat zu Ermittlungen gegen neun Personen geführt. Die Behörden gehen davon aus, dass der Schmuggel mit schwerwiegenden Missständen innerhalb der Einrichtung in Verbindung steht.
Erste Hinweise hatte die Gefängnisleitung bereits im Oktober gegeben, als sie Strafanzeige erstattete. Anfangsverdacht bestand auf illegalen Handel hinter den Gefängnismauern. Im Laufe der Ermittlungen wurden 24 Handys, SIM-Karten sowie kleinere Mengen an Betäubungsmitteln sichergestellt.
Die festgenommene Beamtin soll Schmiergelder angenommen haben, um die Gegenstände in die Anstalt zu bringen. Neben ihr geraten nun zwei weitere Bedienstete und fünf Häftlinge unter Verdacht. Die Namen der sieben männlichen Inhaftierten, die in die Affäre verwickelt sein sollen, wurden nicht veröffentlicht – sie stehen unter dem Verdacht, mindestens 30 Mithäftlinge sexuell missbraucht zu haben.
Bis Dezember 2025 wurde die Beamtin in Untersuchungshaft genommen. Die laufenden Ermittlungen prüfen weiterhin mögliche Verbindungen zwischen dem Schmuggelring und den Vorwürfen systematischer Fehlverhalten.
Mittlerweile umfasst der Fall neun Beschuldigte, wobei die festgenommene Beamtin im Mittelpunkt steht. Die Behörden versuchen nach wie vor, die Funktionsweise des Schmuggelnetzwerks zu rekonstruieren und mögliche Bezüge zu den Missbrauchsvorwürfen zu klären. Um die Ermittlungen nicht zu gefährden, wurden keine weiteren Namen bekannt gegeben.
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