Silvester in NRW: Deutlich weniger Angriffe auf Polizisten als im Vorjahr

Admin User
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Eine Gruppe von Menschen feiert Weihnachten in einer Hütte, mit einem geschmückten Baum, weißen Stühlen, einem roten Spielzeug-Sicherheitsmann und einer schwarzen Krone.

22 Polizeibeamte erleiden leichte Verletzungen an Silvester - Silvester in NRW: Deutlich weniger Angriffe auf Polizisten als im Vorjahr

Silvesterfeiern in Nordrhein-Westfalen: Rückgang der Gewalt gegen Polizisten

Die Silvesterfeiern in Nordrhein-Westfalen verliefen in diesem Jahr mit weniger Gewalt gegen Polizeibeamte als im Vorjahr. Die Behörden verzeichneten weniger Angriffe, Festnahmen und Verletzungen im Vergleich zum vorherigen Ereignis. Innenminister Herbert Reul verwies auf einen Rückgang in mehreren zentralen Bereichen.

Während der Feiern 2025/2026 erlitten 22 Beamte leichte Verletzungen, während die Zahl der Angriffe auf Polizisten auf 30 Vorfälle sank – im Vorjahr waren es noch 39 gewesen. Auch vorläufige Festnahmen gingen zurück: Sieben wurden in diesem Jahr vorgenommen, gegenüber 13 im Vorjahr. Insgesamt verringerten sich die Körperverletzungsdelikte um 27 Prozent auf 263 gemeldete Fälle.

Die Behörden erfassten 168 Fälle von schwerer Körperverletzung. Allerdings ging der Einsatz von Pyrotechnik gegen Beamte deutlich zurück: Nur 20 Vorfälle wurden registriert, verglichen mit 54 im Vorjahr. Auch die Zahl der Ingewahrsamnahmen sank um 9 Prozent auf 154 Personen.

Trotz des Rückgangs der Gewalt stiegen die Platzverweise um 16 Prozent auf 1.396 verfügten Maßnahmen.

Die aktuellen Zahlen zeigen einen klaren Rückgang der Angriffe auf Polizisten und damit zusammenhängender Straftaten während der Silvesterfeiern. Weniger Beamte wurden verletzt, und Vorfälle mit Pyrotechnik gingen deutlich zurück. Der Anstieg der Platzverweise deutet jedoch darauf hin, dass die Behörden mit einer starken Präsenz für die öffentliche Sicherheit sorgten.