09 June 2026, 12:34

Sheinbaum wirft US-Rechten und mexikanischen Populisten gezielte Destabilisierung vor

Sheinbaum Warnt Vor Konservativen Allianzen

Sheinbaum wirft US-Rechten und mexikanischen Populisten gezielte Destabilisierung vor

Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum hat vorwurfsvoll rechtsextreme Gruppen in den USA und rechtspopulistische Kreise in Mexiko beschuldigt, gemeinsam an einer Schädigung der Beziehungen zwischen beiden Ländern zu arbeiten. Sie warnte, dass jüngste Vorwürfe gegen mexikanische Regierungsvertreter Teil einer breiter angelegten Kampagne seien, um das Image Mexikos vor wichtigen Wahlen gezielt zu beschädigen.

Sheinbaum verwies dabei auf eine Veranstaltung der American Society, an der Oppositionspolitiker der mexikanischen Parteien PAN und PRI teilgenommen hätten. Ihrer Darstellung zufolge wurde das Treffen von Kräften unterstützt, die eine Schwächung der bilateralen Beziehungen anstreben.

Als Beispiele für eine gezielte Diffamierungskampagne gegen Mexiko nannte die Präsidentin die Berichterstattung US-amerikanischer Medien über Drogenhandel und Fentanyl. Diese Berichte seien kein Einzelfall, sondern Teil einer abgestimmten Strategie, um die öffentliche Meinung zu beeinflussen, betonte sie.

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Sheinbaum machte deutlich, dass diese Desinformationswelle voraussichtlich bis zu den US-Wahlen anhalten werde. Gleichzeitig warnte sie, dass dieselben Gruppen auch auf die politische Landschaft Mexikos einwirken wollten – was von ihrer Regierung erhöhte Wachsamkeit erfordere.

Ihre Äußerungen erfolgen vor dem Hintergrund wachsender Spannungen zwischen mexikanischen Amtsträgern und US-Kritikern. Wiederholt hatte Sheinbaum Vorwürfe gegen ihre Regierung als politisch motiviert zurückgewiesen und betont, sie zielten darauf ab, die Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern zu untergraben.

Die Aussagen der Präsidentin deuten auf einen anhaltenden Streit über die narrative Darstellung Mexikos in Fragen der regionalen Sicherheit hin. Sheinbaum hat klargestellt, dass sie diese Bestrebungen als langfristige Herausforderung betrachtet – und nicht als vorübergehendes Problem.

Ihre Warnungen fallen in eine Phase, in der sich beide Länder auf bedeutende politische Ereignisse vorbereiten. Sowohl die innere Lage Mexikos als auch der US-Wahlkampf dürften dabei weiter umstrittene Themen bleiben.

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