07 May 2026, 12:43

Sheinbaum reformiert IPN-Leitung: Demokratie und Transparenz im Fokus

Ein Mann in einem schwarzen Blazer, weißem Hemd und blauer Krawatte steht an einem Podium mit Mikrofonen und spricht vor einer mexikanischen Flagge und einem schwarzen Banner mit Text.

Sheinbaum reformiert IPN-Leitung: Demokratie und Transparenz im Fokus

Präsidentin Claudia Sheinbaum Pardo hat Pläne zur Reform des Auswahlverfahrens für die nächste Leitung des Nationalen Polytechnischen Instituts (IPN) angekündigt. Mit dem Vorhaben soll ein demokratischerer Prozess eingeführt werden, der sowohl die akademische Gemeinschaft als auch die staatliche Aufsicht einbezieht. Zudem forderte sie mehr Transparenz bei den Finanzgeschäften der Institution unter der aktuellen Führung.

Sheinbaum Pardo hat den Bildungsminister Mario Delgado angewiesen, ein Konsultationsverfahren für die Auswahl der neuen IPN-Spitze zu entwickeln. Dabei sollen die Bewerber auf drei Finalisten eingegrenzt werden, während die endgültige Entscheidung bei der IPN-Gemeinschaft liegt. Die Präsidentin betonte die Notwendigkeit eines fairen und offenen Auswahlprozesses.

Während eines Treffens mit dem amtierenden IPN-Direktor Arturo Reyes Sandoval bekundete Sheinbaum Pardo ihre Unterstützung für dessen Führung. Gleichzeitig drängte sie ihn jedoch, Bedenken hinsichtlich möglicher Korruption auszuräumen. Konkret verlangte sie volle Transparenz bei der Auflösung der Fundación Politécnica, einer mit dem Institut verbundenen Einrichtung.

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An der endgültigen Auswahl wird das Wissenschaftssekretariat beteiligt sein, das die Vorauswahl der Kandidaten überwachen soll. Sheinbaums Vorschlag stellt einen Bruch mit früheren Ernennungsmethoden dar und räumt der IPN-Gemeinschaft eine direkte Mitspracherecht ein.

Das neue Verfahren ermöglicht es dem IPN, seinen nächsten Direktor aus drei vorselektierten Kandidaten auszuwählen. Mit den Reformen strebt Sheinbaum Pardo eine stärkere Rechenschaftspflicht und demokratische Teilhabe bei der Führung des Instituts an. Die Regierung wird den Übergangsprozess weiterhin begleiten, um die Einhaltung der Transparenzstandards zu gewährleisten.

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