Schwesig führt SPD mit Rekordrückhalt in den Wahlkampf gegen die AfD
Manuela Schwesig ist als Spitzenkandidatin der SPD für die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern im September nominiert worden. Sie erhielt von den Delegierten fast einstimmige Unterstützung und gewann 90 von 91 Stimmen. Aktuell liegt die Partei in Umfragen hinter der rechtsextremen AfD, die auf 34 bis 37 Prozent kommt.
Die Nominierung erfolgte mit überwältigender Zustimmung für Schwesig. Ihre Unterstützung von 98,9 Prozent übertrifft sogar die 96,4 Prozent, die sie vor fünf Jahren erhielt. Dieses klare Mandat kommt zu einer Zeit, in der die SPD in der Region bei 23 bis 27 Prozent in den Umfragen liegt.
In ihrer Rede warb Schwesig für Kontinuität in der Regierungsarbeit. Die Partei strebt an, nach der Wahl politische Stabilität zu wahren. Der ehemalige Ministerpräsident Erwin Sellering sprach sich trotz früherer Differenzen öffentlich für sie aus.
Schwesig führt die SPD nun in einen schwierigen Wahlkampf gegen die erstarkte AfD. Ihre hohe Zustimmung unter den Delegierten deutet auf geschlossene Reihen in der Partei hin. Das Wahlergebnis wird zeigen, ob die SPD in einem sich wandelnden politischen Umfeld ihren Stand halten kann.






