Schuldig wegen versuchten Mordes: Student ersticht Fremden in Pittsburgh
Julian HartmannSchuldig wegen versuchten Mordes: Student ersticht Fremden in Pittsburgh
Jasper Hilliard ist wegen versuchten Mordes und schwerer Körperverletzung schuldig gesprochen worden, nachdem er vor drei Jahren in Pittsburgh einen Fremden erstochen hatte. Das Urteil folgt auf einen Prozess, in dem Richter Edward Borkowski feststellte, dass Hilliard die Absicht hatte, sein Opfer Al Carlson zu töten.
Der Angriff ereignete sich im Stadtteil Shadyside von Pittsburgh. Jasper Hilliard, damals Neurowissenschaftsstudent an der Universität Pittsburgh, stach siebenmal auf Al Carlson ein. Während des Prozesses zeigte sich, dass er zum Zeitpunkt der Tat unter einer durch Drogenkonsum ausgelösten Psychose litt.
Hilliard gestand der Polizei, dass er sich seiner Handlungen während der Messerattacke bewusst war. Sein Vater, Thomas Hilliard, behauptete, das Verhalten seines Sohnes stehe im Zusammenhang mit dem Konsum von Delta-8-THC. Das Opfer, Al Carlson, unterstützte das Schuldspruch gegen seinen Angreifer.
Seit dem Vorfall befand sich Jasper Hilliard unter Hausarrest im Haus seiner Eltern in New Jersey. Die Verhandlung zur Strafzumessung ist nun für September angesetzt. Die Entscheidung des Gerichts bestätigt, dass Hilliard während des Angriffs Tötungsabsicht hatte. Er bleibt bis zur Urteilsverkündung in Haft. Der Fall wird mit der anstehenden Verhandlung abgeschlossen.






