Schneider verteidigt Flugticket-Senkung als Teil des deutschen Klimaschutz-Kurses

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Flugzeuge auf Gras mit Bäumen im Hintergrund.

Umweltminister Schneider: Berlin unterstützt internationale Klimafinanzierung - Schneider verteidigt Flugticket-Senkung als Teil des deutschen Klimaschutz-Kurses

Bundesumweltministerin Barbara Schneider hat die Haltung der Regierung zu Steuererleichterungen im Luftverkehr präzisiert und Deutschlands Führungsrolle im Klimaschutz bekräftigt. Die geplante Senkung der Flugticketsteuer betrachtet sie als Teil eines umfassenden Klimaschutzpakets und nicht als Einzelmaßnahme.

Schneider wies Vorwürfe zurück, Deutschland vernachlässige seine Vorreiterrolle im Klimaschutz. Sie verwies auf die EU-Einigung zu einem Klimaziel für 2040 sowie das deutsche Bekenntnis zur Klimaneutralität bis 2045. Zudem hob sie die bevorstehende Gründung eines internationalen Klimafonds hervor, der voraussichtlich innerhalb der nächsten ein bis zwei Jahre an den Start gehen soll – auch wenn Details zur Ausgestaltung und die beteiligten Regierungsressorts noch unklar sind.

Für die Zukunft strebt Schneider eine Unterstützung der brasilianischen Präsidentschaft bei der anstehenden Weltklimakonferenz (COP) an, um die globale Klimakooperation voranzubringen. Sie bestätigte Deutschlands Verpflichtung zur internationalen Klimafinanzierung, wobei erhebliche Mittel für Entwicklungszwecke bereitgestellt werden.

Schneiders Aussagen unterstreichen den deutschen Einsatz für den Klimaschutz mit einem ausgewogenen Ansatz bei den Luftverkehrssteuern und einem Fokus auf langfristige Ziele sowie internationale Zusammenarbeit. Der geplante Klimafonds und die COP-Verhandlungen zählen zu den zentralen Prioritäten der Umweltministerin.