Schleswig-Holstein startet Digitalstrategie 2026 für mehr Inklusion und Effizienz
Finn WolfLand schließt niemanden bei Digitalstrategie aus - Schleswig-Holstein startet Digitalstrategie 2026 für mehr Inklusion und Effizienz
Schleswig-Holstein stellt Digitalstrategie 2026 vor: Keiner soll abgehängt werden
Schleswig-Holstein hat seine Digitalstrategie 2026 vorgestellt, um sicherzustellen, dass alle Bürgerinnen und Bürger vom digitalen Fortschritt profitieren. Die schwarz-grüne Landesregierung billigte den Plan mit dem Ziel, dass niemand bei der technologischen Entwicklung zurückbleibt. Verantwortliche betonten, wie entscheidend Teilhabe und Zusammenarbeit für die digitale Zukunft des Landes sind.
Digitalisierungsminister Dirk Schrödter (CDU) erläuterte, die Strategie setze auf digitale Inklusion als zentrale Priorität. Im Fokus stehe die Unterstützung jener, die mit Online-Dienstleistungen oder alltäglichen digitalen Aufgaben Schwierigkeiten hätten. Ziel sei es, Akteure im gesamten Land zu vernetzen und zersplitterte Lösungen zu vermeiden, die zu Versorgungslücken führen könnten.
Der FDP-Abgeordnete Bernd Buchholz unterstrich diese Botschaft und warnte davor, dass Bürgerinnen und Bürger keine Nachteile durch digitale Hürden erfahren dürften. Die CDU-Politikerin Uta Wentzel fügte hinzu, der Plan werde zudem die regionale Digitalwirtschaft stärken und das Land in Zukunftstechnologien wettbewerbsfähig halten.
Kianusch Stender (SPD) mahnte hingegen vor einem rein hierarchischen Ansatz und verwies auf frühere Probleme bei Open-Source-Projekten. Stattdessen forderte er flexible Lösungen, die sich an realen Bedürfnissen orientieren. Sebastian Bonau (Grüne) setzte sich für digitale Souveränität auf kommunaler Ebene ein und plädierte für sichere, unabhängige Infrastrukturen.
Ein zentrales Element der Strategie ist das "Once-Only"-Prinzip für Behördendienstleistungen: Bürgerinnen und Bürger müssen ihre Daten künftig nur noch einmal einreichen, was den Zugang zu staatlicher Unterstützung vereinfacht. Zudem entsteht ein dediziertes Datennetzwerk, das Behörden den nahtlosen Austausch von Informationen ermöglicht. Damit sollen Bürokratie abgebaut und Effizienz für Bürger wie Unternehmen gesteigert werden.
Die Digitalstrategie 2026 setzt klare Ziele für die digitale Transformation Schleswig-Holsteins. Sie vereint Teilhabe, Wirtschaftswachstum und schlanke Verwaltungsprozesse in einem Rahmenwerk. Nun kommt es auf die Zusammenarbeit zwischen Land, Kommunen und Technologiepartnern an, um die Umsetzung voranzutreiben.






