Schleswig-Holstein diskutiert bessere Förderung neurodivergenter Kinder in Schulen

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Eine Gruppe von 7 bis 8 Personen, die an Tischen mit angebrachten Schreibtafeln in einem Klassenzimmer sitzen, mit einer Tafel und einem Schrank im Hintergrund.

Landtag setzt sich mit Neurodiversit├Ąt im Ausschuss auseinander - Schleswig-Holstein diskutiert bessere Förderung neurodivergenter Kinder in Schulen

Landtag befasst sich mit Neurodiversität im Ausschuss

Der Schleswig-Holsteinische Landtag hat einen wichtigen Schritt unternommen, um Neurodiversität in Schulen stärker zu berücksichtigen. Ein Antrag der SPD wurde zur weiteren Prüfung an den Bildungsausschuss überwiesen. Damit rückt die Frage in den Fokus, wie Schulen in Schleswig-Holstein neurodivergente Kinder wie Autisten, ADHS- oder Legastheniker besser unterstützen können.

Die SPD schlägt in ihrem Vorstoß eine Reihe von Änderungen in der Bildungspolitik vor. Dazu gehören flächendeckende Screenings auf neurodivergente Merkmale in der ersten Klasse, Fortbildungen für Lehrkräfte zum Thema Neurodiversität sowie individuelle Fördermaßnahmen für betroffene Schülerinnen und Schüler. Zudem fordert die Partei, dass ruhige Rückzugsräume in den Standard-Schulbau integriert werden, um Kindern mit sensorischer Überlastung zu helfen.

Der Antrag wird nun im Bildungsausschuss detailliert beraten. Sollte er angenommen werden, könnten die vorgeschlagenen Maßnahmen die Art und Weise verändern, wie Schulen in Schleswig-Holstein neurodivergente Kinder erkennen und fördern. Die Ergebnisse könnten auch die bundesweite Debatte über inklusive Bildungspolitik beeinflussen.