Schambyl verzeichnet Rekordwachstum und Milliardeninvestitionen in Infrastruktur und Arbeitsplätze
Sebastian VoigtSchambyl verzeichnet Rekordwachstum und Milliardeninvestitionen in Infrastruktur und Arbeitsplätze
In der Region Schambyl verzeichnete die Wirtschaft in den letzten Monaten ein kräftiges Wachstum und erhebliche Investitionen. Von Januar bis Mai stieg die kurzfristige Wirtschaftsleistung auf 115,2 %, während das Investitionsvolumen 405,3 Milliarden Tenge erreichte – ein Anstieg von 57,2 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Der Akim Erbol Karaschukejew leitete kürzlich eine Sitzung, um die Umsetzung der Anweisungen von Präsident Kassym-Schomart Tokajew zur sozioökonomischen Entwicklung zu prüfen. Themen waren unter anderem das Wirtschaftswachstum, Investitionsprojekte, soziale Infrastruktur, Wohnungsbau, Energieversorgung, Stadtentwicklung, die Kampagne „Sauberes Kasachstan“ sowie die öffentliche Stabilität.
Die Region führt landesweit bei den PrivatInvestitionen und hat 388,2 Milliarden Tenge mobilisiert. Bis 2030 sollen 116 Investitionsprojekte im Wert von 5,5 Billionen Tenge gestartet werden, die voraussichtlich rund 20.000 Arbeitsplätze schaffen. Allein 2023 werden 47 Projekte abgeschlossen, wodurch 2.700 neue Stellen entstehen.
Auch die soziale Infrastruktur wird ausgebaut. Derzeit sind 14 Schulen, 5 Gesundheitszentren, 11 Kultureinrichtungen und 7 Sporteinrichtungen im Bau. In Taras verfügen 12 Wohnviertel und 28 Datscha-Siedlungen nun über eine zentrale Wasserversorgung, sodass die Trinkwasserversorgung flächendeckend sichergestellt ist.
Zudem haben sich die Straßenverhältnisse verbessert. In den letzten vier Jahren wurden 514 Straßen asphaltiert und 320 mit Schotter befestigt. Dadurch befinden sich nun 71,5 % der Straßen in gutem oder befriedigendem Zustand. Karaschukejew hat die Behörden angewiesen, die Stadtentwicklung zu beschleunigen, die sanitären Bedingungen an Straßenrandeinrichtungen zu verbessern und die Rückmeldesysteme für die Bevölkerung zu stärken.
Die wirtschaftliche Entwicklung der Region bleibt dynamisch, getrieben durch private Investitionen und den Ausbau der Infrastruktur. Bis 2030 sollen die geplanten Projekte und laufenden Modernisierungen die Beschäftigung, Dienstleistungen und Lebensqualität in der gesamten Region Schambyl weiter steigern.
