Sachsens Pflegebranche kämpft mit Personalmangel und langsamer Anerkennung ausländischer Qualifikationen

Grüne: Verbessern Sie die Integration ausländischer Pflegekräfte - Sachsens Pflegebranche kämpft mit Personalmangel und langsamer Anerkennung ausländischer Qualifikationen
Grüne fordern schnelle Integration ausländischer Pflegekräfte in Sachsen Die grüne Partei fordert eine zügige Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse im Pflegebereich und kritisiert die überlangen Verfahren, die oft Monate oder sogar Jahre dauern. Die Grünen verlangen eine aktive Integrationspolitik mit klaren Zuständigkeiten, verlässlichen Daten und praktischer Unterstützung vor Ort. In Sachsen sind verschiedene Einrichtungen in die Unterstützung ausländischer Pflegekräfte eingebunden – darunter regionale Berufsschulen, spezialisierte Akademien mit sprachlichen Pflegekursen, kommunale Behörden wie Stadtverwaltungen und Sozialdienste sowie Organisationen wie das Deutsche Rote Kreuz (DRK). Die Grünen werfen der Landesregierung jedoch vor, die Verantwortung auf Arbeitgeber und Pflegeeinrichtungen abzuwälzen, ohne eine klare Integrationsstrategie zu verfolgen. Sozialministerin Petra Köpping betont, die Landesregierung könne im Integrationsprozess nur vermitteln. Zwar setze sie sich für eine schnellere Anerkennung ausländischer Abschlüsse ein – stets unter Wahrung der Patientensicherheit. Doch die Grünen werfen der Regierung Untätigkeit vor und kritisieren, sie verstecke sich hinter juristischen Formalien, statt zügige und nachhaltige Integration zu ermöglichen. Der Pflegesektor in Sachsen ist dringend auf ausländische Fachkräfte angewiesen, um den Personalmangel zu beheben. Zwar gibt es Unterstützung durch verschiedene Institutionen, doch die Grünen fordern von der Landesregierung mehr Eigenverantwortung und eine klare Strategie, um eine schnelle und dauerhafte Integration zu gewährleisten.

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