Sachsens Kultur in Gefahr: Wie Haushaltskürzungen die Semperoper und Co. bedrohen

Grüne warnen vor Abwärtsspirale in der sächsischen Kulturszene - Sachsens Kultur in Gefahr: Wie Haushaltskürzungen die Semperoper und Co. bedrohen
Haushaltskürzungen bedrohen die Zukunft kultureller Einrichtungen in Sachsen
Steigende Eintrittspreise, reduzierte Öffnungszeiten und abgesagte Veranstaltungen machen das kulturelle Angebot in Sachsen immer unattraktiver – während gleichzeitig die unverzichtbare Arbeit hinter den Kulissen durch anhaltenden finanziellen Druck gefährdet ist.
Die Semperoper und das Staatsschauspiel Dresden fehlen in diesem Jahr mehr als drei Millionen Euro. Neue Produktionen, Festivals, Jugendprogramme und Sonderausstellungen werden gekürzt oder ganz gestrichen. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden müssen 5,7 Prozent ihres Gesamtbudgets einsparen, und das Deutsche Zentrum für barrierefreies Lesen in Leipzig steht vor einer Kürzung von 6,6 Prozent.
Die Landtagsabgeordnete Claudia Maicher (Grüne) warnt, dass diese Einschnitte die Zukunft der kulturellen Einrichtungen gefährden. Die Grünen befürchten, dass die Haushaltskürzungen die internationale und regionale Strahlkraft dieser Institutionen schwächen. Staatlich geförderte Kultureinrichtungen in Sachsen sehen sich im aktuellen Doppelhaushalt schmerzhaften Sparmaßnahmen gegenüber. Die Grünen fordern Kulturministerin Barbara Klepsch (CDU) auf, sich im Haushalt 2027/2028 für den Erhalt des kulturellen Erbes einzusetzen.
Die detaillierte Budgetplanung des sächsischen Kulturministeriums für 2027/2028 steht zwar noch aus, doch ein bekannter struktureller Finanzierungsengpass belastet die öffentlichen Haushalte – und damit auch die Kultureinrichtungen. Die Grünen warnen vor einer Abwärtsspirale in Sachsens Kulturbetrieben durch die Kürzungen und drängen auf Maßnahmen, um deren internationale und regionale Bedeutung zu bewahren.

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