Sachsen rüstet sich gegen Hitze und Dürre – doch die Gefahr bleibt unterschätzt

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Sachsen bereitet sich umfassend auf Hitzewellen vor - Sachsen rüstet sich gegen Hitze und Dürre – doch die Gefahr bleibt unterschätzt

Sachsen bereitet sich auf zunehmende Hitze und Dürre vor – Behörden warnen vor schweren Folgen für die Zukunft des Bundeslandes. Innenminister Armin Schuster und Sozialministerin Petra Köpping nahmen Stellung zu der Thematik und riefen die Kommunen dazu auf, Hitzeschutzkonzepte zu entwickeln, während Krankenhäuser Notfallpläne umsetzen sollen.

Der Sicherheitsrat des Landes beschäftigte sich kürzlich intensiv mit den Risiken durch Hitze und Dürre, die insbesondere die Patientensicherheit, die Arbeitsfähigkeit des Personals sowie den technischen Betrieb im Gesundheitswesen gefährden. Ministerin Petra Köpping betonte die Auswirkungen auf die Gesundheitsversorgung und die Altenpflege, während Innenminister Armin Schuster vor der erhöhten Waldbrandgefahr in Sachsen warnte – bedingt durch Blindgänger im Boden, die als zusätzliche Gefahrquelle fungieren.

Um diesen Herausforderungen zu begegnen, vergab das Innenministerium einen Auftrag für 46 neue Löschfahrzeuge im Gesamtwert von rund 22 Millionen Euro. Schuster wies jedoch darauf hin, dass die Problematik von Hitze und Dürre nach wie vor unterschätzt werde. Der Freistaat stellt sich auf längere Phasen extremer Hitze und Trockenheit ein, wobei bisher nur Dresden als Stadt genannt wurde, die konkrete Hitzeschutzpläne erarbeitet.

Sachsen unternimmt Schritte, um die Risiken durch Hitze und Dürre einzudämmen, mit besonderem Fokus auf den Schutz gefährdeter Bevölkerungsgruppen und die Stärkung der Notfallkapazitäten. Die Kommunen werden aufgefordert, Hitzeschutzstrategien zu entwickeln, während Gesundheitseinrichtungen die Einführung von Notfallprotokollen empfohlen wird. Trotz dieser Maßnahmen warnen die Verantwortlichen, dass das Land weiterhin anfällig für Waldbrände sei und die Bedrohung durch die Klimafolgen noch immer nicht ausreichend ernst genommen werde.