Sachsen plant schrittweisen Abbau des Beamtenapparats bis 2040

AfD findet den Personalkürzungsplan der Regierung unzureichend - Sachsen plant schrittweisen Abbau des Beamtenapparats bis 2040
Die sächsische Landesregierung plant, ihren Beamtenapparat bis 2040 zu verkleinern – ein Zeitrahmen, den die rechtspopulistische AfD als zu zögerlich kritisiert. Da die Personalkosten im Jahr 2024 fast sechs Milliarden Euro erreichen – fast ein Viertel des Landeshaushalts –, hat die Debatte über Effizienz und Ausgaben weiter an Fahrt aufgenommen.
Der Sächsische Rechnungshof weist seit Langem auf die hohe Zahl der Beschäftigten im öffentlichen Dienst hin, die derzeit bei rund 96.000 liegt. Das für 2024 angestrebte Ziel von etwa 48.000 Mitarbeitenden wurde bisher verfehlt. Pensionierungen sollen eine zentrale Rolle spielen, um die Belegschaft schrittweise und ohne betriebsbedingte Kündigungen abzubauen.
Der Streit unterstreicht die Spannungen um die Effizienz des öffentlichen Dienstes in Sachsen. Da die Personalausgaben einen beträchtlichen Teil des Haushalts verschlingen, steht das Land vor der Herausforderung, zwischen Sparmaßnahmen und der Aufrechterhaltung essenzieller Dienstleistungen abzuwägen. Die Entscheidung wird die Ausgaben- und Personalpolitik der kommenden Jahre prägen.

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