Sachsen dominiert Deutschlands Gänsezucht mit Rekordzahlen für 2025

Sachsen dominiert Deutschlands Gänsezucht mit Rekordzahlen für 2025
Sachsen – ein zentraler Akteur in Deutschlands Gänsezucht
Der Freistaat Sachsen ist ein bedeutender Lieferant für Deutschlands Gänsebestand. In diesem Jahr stammt fast die Hälfte der jungen Gänse des Landes aus der Region. Die Geflügelbrutanstalten Sachsens verzeichnen einen leichten Anstieg bei den Gänseküken – und läuten damit die Hochsaison für die Gänseslachtung ein.
Vier der sieben sächsischen Geflügelbrutanstalten sind auf die Gänsezucht spezialisiert. 2025 sind dies die Wachtel GmbH in Leipzig, die Entenzucht Dresden GmbH, die Sächsische Entenbrutanstalt in Bautzen sowie Teichente Agrar in Zwickau. In diesem Jahr wurden rund 628.000 Gänseeier in die Brutmaschinen gelegt, daraus schlüpften 390.900 Küken – 700 mehr als im Vorjahr.
Traditionell beginnt mit dem Martinsfest am 11. November die Hochphase der Gänseslachtung in Deutschland. Die sächsischen Gänse landen oft als Festtagsbraten auf dem Teller: gefüllt mit Äpfeln und Zwiebeln, serviert mit Rotkohl, Klößen und einer kräftigen Soße – ein Klassiker auf deutschen Weihnachtstafeln.
Die Gänsebranche in Sachsen floriert, die Zahl der Gänseküken ist in diesem Jahr leicht gestiegen. Mit Beginn der Schlachtsaison können sich Verbraucher auf das traditionelle Martins- oder Weihnachtsgansessen freuen.


