Sachsen-Anhalt setzt auf Wasserstoff und grüne Infrastruktur für die Klimazukunft
Julian HartmannSachsen-Anhalt setzt auf Wasserstoff und grüne Infrastruktur für die Klimazukunft
Wissenschaftlicher Beirat für Klimaschutz in Sachsen-Anhalt legt Schwerpunkte für die Zukunft des Landes fest
Der Wissenschaftliche Beirat für Klimaschutz in Sachsen-Anhalt hat zentrale Prioritäten für die künftige Entwicklung des Bundeslandes skizziert. Im Mittelpunkt seiner Empfehlungen stehen der Ausbau der Energieinfrastruktur, der Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft sowie die Förderung emissionsarmer Verkehrskonzepte. Die Handlungsempfehlungen des Gremiums sind Teil einer umfassenden Strategie für nachhaltige Entwicklung und Klimaresilienz.
Erst kürzlich überreichte der Beirat ein Positionspapier zum Sondervermögen Infrastrukturgesetz (Infra-SVG) an Minister Prof. Dr. Armin Willingmann. Darin betont das Gremium die Notwendigkeit von Investitionen, die die Versorgungssicherheit stärken und das regionale Wirtschaftswachstum fördern. Gleichzeitig sollen die Mittel den Wandel hin zu einer modernen, klimafreundlichen Wirtschaft vorantreiben.
In der Stellungnahme werden Chancen hervorgehoben, die sich aus der Verknüpfung von Infrastrukturausbau mit Innovation, Energieunabhängigkeit und Klimaschutz ergeben. Als Handlungsrahmen verweist der Beirat auf den Zukunfts- und Klimaschutzkongress sowie den „Klimaschutz-Fachplan“ des Landes. Zu den zentralen Bereichen zählen Energie- und Wärmeinfrastruktur, Wasserstofftechnologien, sauberer Öffentlicher Verkehr und klimagerechtes Bauen.
Der Beirat wurde zudem für eine weitere Amtszeit ab dem 1. Juli 2026 berufen. In dieser Funktion wird er die Landesregierung weiterhin in Fragen der nachhaltigen Energiewende, des Klimaschutzes und der langfristigen wirtschaftlichen Zukunftsfähigkeit beraten. Seine kontinuierliche Begleitung soll sicherstellen, dass das Sondervermögen nachhaltige Impulse für die Infrastruktur und die Entwicklung Sachsen-Anhalts setzt.
Ziel der Empfehlungen ist eine widerstandsfähige, leistungsstarke Infrastruktur, die Emissionen reduziert und lokale Wertschöpfung stärkt. Durch die Ausrichtung der Investitionen an Klimazielen strebt Sachsen-Anhalt Energieautonomie und wirtschaftliche Stabilität an. Die nächsten Schritte hängen davon ab, wie die Landesregierung diese Vorschläge in Politik und Förderentscheidungen umsetzt.






