23 May 2026, 12:34

Europas Waffenexporte nach Mexiko brechen nach Rekordjahren drastisch ein

Modernisiertes Abkommen erreicht unter EU-Waffenhandelsverlangsamung nach Mexiko; Sektor als Schlüsselfaktor für Innovation

Europas Waffenexporte nach Mexiko brechen nach Rekordjahren drastisch ein

Europäische Rüstungsexporte nach Mexiko verzeichnen deutliche Veränderungen im letzten Jahrzehnt

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Die Werte der Exportgenehmigungen erreichten 2015 und 2016 mit Rekordhöhen von 2,775 Milliarden Euro bzw. 2,551 Milliarden Euro ihren Höhepunkt. Seither sind jedoch sowohl die Anzahl der Genehmigungen als auch ihr Gesamtwert kontinuierlich zurückgegangen.

Der Anstieg der europäischen Rüstungslizenzen für Mexiko begann 2015, als die Genehmigungswerte auf 2,775 Milliarden Euro stiegen, gefolgt von 2,551 Milliarden Euro im Jahr 2016. Fast die gesamten Exporte – 97,9 Prozent – gingen direkt an die mexikanischen Streitkräfte, während der Rest an private Unternehmen lieferte.

Bis 2024 hatte sich das Bild gewandelt: Nur noch 46 Lizenzen wurden erteilt – ein Rückgang gegenüber 132 im Jahr 2015. Der Gesamtwert der genehmigten Exporte sank auf 354 Millionen Euro, ein Bruchteil der früheren Spitzenwerte. Die tatsächlichen Ausfuhren beliefen sich 2024 auf 26 Millionen Euro und spiegeln damit den allgemeinen Rückgang wider.

Italien führte 2023 bei der Anzahl der Genehmigungen mit neun Lizenzen, während Frankreich mit 331,8 Millionen Euro den höchsten Wert verzeichnete. Italiens Lieferungen umfassten Klein- und Großkaliberwaffen, Feuerleitsysteme, Flugzeuge sowie Technologie für die militärische Produktion. Spanien steuerte Sprengstoffe, Luftfahrzeugunterstützung und über zehn Millionen Schrotflintenpatronen bei.

Der Rückgang der Genehmigungen fällt mit der Unterzeichnung eines modernisierten EU-Mexiko-Abkommens zusammen. Dennoch haben sich die europäischen Waffenverkäufe an Mexiko in den letzten Jahren verlangsamt. Historische Daten zeigen zudem, dass Mexiko zwischen 1994 und 2025 der 30-größte Empfänger schwedischer Militärtechnik war.

Der Rückgang der europäischen Rüstungslizenzen für Mexiko markiert eine deutliche Abkehr vom Boom der Mitte der 2010er-Jahre. Mit weniger Genehmigungen und geringeren Werten deutet der Trend auf eine Abkühlung im Militärhandel hin. Die jüngsten Zahlen bestätigen, dass sich dieser Rückgang 2024 sowohl bei den Lizenzen als auch bei den tatsächlichen Exporten fortsetzte.

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