Saarland stoppt fast alle Sprengstoffanschläge auf Geldautomaten im Jahr 2025

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Drei Jungen stehen neben einem Schreibtisch mit zwei Computern, einer spricht in ein Mikrofon, tragen ID-Karten mit roten Markierungen, vor einer Wand mit einer 'Russia Imagine 2013'-Werbeplakat.

Nur ein Geldautomat in diesem Jahr in Saarland überfallen - Saarland stoppt fast alle Sprengstoffanschläge auf Geldautomaten im Jahr 2025

Saarland verzeichnet deutlichen Rückgang bei Sprengstoffanschlägen auf Geldautomaten

Im Jahr 2025 ist die Zahl der Sprengstoffanschläge auf Geldautomaten im Saarland stark zurückgegangen. Nur ein Angriff wurde verzeichnet – im Vergleich zu neun im Jahr 2024 und zwölf im Jahr 2023. Die Behörden führen den Rückgang auf verschärfte Sicherheitsvorkehrungen und gezielte Maßnahmen der Strafverfolgung im gesamten Bundesland zurück.

Der einzige Anschlag in diesem Jahr ereignete sich im April in Kirkel im Osten des Saarlands, wo ein Geldautomat gesprengt wurde. Die Explosion richtete schwere Schäden am umliegenden Gebäude an. Die Polizei gab aus ermittlungstaktischen Gründen keine weiteren Details bekannt.

Um solche Straftaten einzudämmen, haben die saarländischen Behörden in den letzten Monaten die Sicherheitsmaßnahmen deutlich ausgeweitet. Die Polizeistreifen und Überwachung in der Nähe von Geldautomaten wurden intensiviert, zudem kommen regelmäßig Sprengstoffentschärfer und Sprengstoffspürhunde zum Einsatz. Banken haben zudem ihre Tresore verstärkt und Rammschutzbarrieren installiert, um Angriffe zu erschweren. Neben diesen physischen Schutzmaßnahmen reduzieren viele Institute die Auszahlung großer Bargeldbeträge, um die Attraktivität für Kriminelle zu verringern. Zahlreiche Banken haben auf Empfehlung der Polizei zudem ihre Videoüberwachungssysteme und Alarmanlagen aufgerüstet. Auch die Zusammenarbeit zwischen den Behörden trägt maßgeblich zum Erfolg bei: Die Landespolizei arbeitet eng mit dem Bundeskriminalamt (BKA) und der Staatsanwaltschaft zusammen, um kriminelle Netzwerke zu identifizieren und zu zerschlagen. Die Bilanz dieser Bemühungen ist deutlich: Nach zwölf Anschlägen 2023 und neun im Jahr 2024 gab es in diesem Jahr bisher nur einen einzigen Vorfall.

Der Rückgang der Sprengstoffanschläge auf Geldautomaten ist das Ergebnis einer Kombination aus strengeren Sicherheitsvorkehrungen und präventiver Polizeiarbeit. Während die Banken weiterhin die empfohlenen Schutzmaßnahmen umsetzen, bleiben die Behörden wachsam. Die sinkenden Fallzahlen deuten darauf hin, dass diese Strategien Wirkung zeigen.

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