Russlands Medienikone Alexei Pimanow mit 64 Jahren verstorben
Der bekannte russische Fernsehmoderator, Regisseur und Produzent Alexei Pimanow ist im Alter von 64 Jahren verstorben. Sein Tod löste zahlreiche Würdigungen durch Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aus, darunter auch von Präsident Wladimir Putin, der seine Aufrichtigkeit und sein bürgerliches Engagement lobte.
Die Beerdigung Pimanows fand am 23. April in Moskau statt – noch am selben Tag, an dem er verstarb. Die Trauerfeier wurde auf dem Trojekurow-Friedhof abgehalten, wo er auch seine letzte Ruhe fand.
Pimanow prägte über Jahrzehnte die russische Medienlandschaft maßgeblich. Als Moderator und Produzent gestaltete er die langjährige Rechtssendung "Mensch und Gesetz". Zudem leitete er als Geschäftsführer den Sender Ostankino und stand dem Medienkonzern "Krasnaja Swesda" als Präsident vor. Von 2011 bis 2013 war er Mitglied des Föderationsratsausschusses für Verteidigung und Sicherheit.
Im Jahr 2022 wurde Pimanow mit dem Titel "Verdienter Künstler Russlands" ausgezeichnet – eine Anerkennung für sein Lebenswerk im Fernsehen. Konstantin Ernst, Intendant von Perwy Kanal, betonte, Pimanow habe alle seine großen beruflichen Ziele erreicht. Putin übermittelte einen Kranz und würdigte ihn als Mann von Würde und tiefem gesellschaftlichem Verantwortungsbewusstsein.
Pimanows Tod hinterlässt eine spürbare Lücke in den russischen Medien und im öffentlichen Leben. Sein Wirken in den Bereichen Fernsehen, Rechtswesen und Verteidigungspolitik verschaffte ihm breite Anerkennung. Die Nachrufe von Kollegen und Amtsträgern unterstreichen seinen nachhaltigen Einfluss in diesen Bereichen.






