Russland führt flächendeckenden Arabischunterricht an Schulen ein
Russland baut den Arabischunterricht an seinen Schulen aus. Ein neues, einheitliches Lehrprogramm wurde genehmigt, die ersten Kurse sollen am 1. September beginnen. Der Schritt ist Teil laufender Bemühungen, die Beziehungen zu arabischen Ländern durch kulturellen und bildungspolitischen Austausch zu stärken.
Das russische Bildungsministerium hat einen speziellen Lehrplan für Arabisch entwickelt und offiziell verabschiedet. Der Unterricht nach den neuen Standards startet zu Beginn des kommenden Schuljahres. Die Initiative knüpft an bestehende Kooperationen an, darunter Übersetzungen russischer Volksmärchen, Bücher über Russland und Werke russischer Autoren ins Arabische.
Seit drei Jahren findet die gesamtRussische Arabisch-Olympiade statt – ein Zeichen für das wachsende Interesse an der Sprache. Im Oktober 2024 eröffnete das Scheicha-Fatima-bint-Mubarak-Bildungszentrum, um die Zusammenarbeit zwischen Russland und den Vereinigten Arabischen Emiraten weiter zu vertiefen. Zwar gibt es noch keine offizielle Entscheidung, doch das Bundesprogramm bietet Schulen in der Region Nischni Nowgorod die Möglichkeit, Arabisch in ihr Angebot aufzunehmen.
Ab September wird das neue Lehrprogramm flächendeckend eingeführt. Ziel ist es, einen einheitlichen Arabischunterricht an russischen Schulen zu etablieren. Langfristig könnte das Programm mehr Bildungseinrichtungen – etwa in der Region Nischni Nowgorod – motivieren, sich zu beteiligen.






