Rumäne mit verbotener Waffe und unversichertem Auto an deutscher Grenze abgewiesen
Charlotte RichterRumäne mit verbotener Waffe und unversichertem Auto an deutscher Grenze abgewiesen
Ein 24-jähriger rumänischer Autofahrer wurde an der deutsch-polnischen Grenze abgewiesen, nachdem die Polizei mehrere Verstöße gegen geltendes Recht festgestellt hatte. Der Vorfall ereignete sich am Grenzübergang Zittau–Sieniawka, wo Beamte feststellten, dass das Fahrzeug in Deutschland weder zugelassen noch versichert war. Bei weiteren Kontrollen wurde zudem eine verbotene Waffe im Auto entdeckt.
Der Fahrer hatte versucht, über den Grenzübergang Zittau–Sieniawka nach Deutschland einzureisen. Bei einer Routinekontrolle stellten die Beamten fest, dass das Auto weder über eine deutsche Zulassung noch über die vorgeschriebene Auslandskfz-Versicherung verfügte – ein Umstand, der allein bereits die Einreise nach den hiesigen Verkehrsregeln verhindert hätte.
Bei einer anschließenden Durchsuchung des Fahrzeugs wurde ein Teleskopschlagstock gefunden, der in Deutschland als verbotener Gegenstand gilt. Die Behörden beschlagnahmten die Waffe und wiesen den Fahrer an, das Land zu verlassen. Das Auto wurde auf einen Abschleppwagen verladen und unter Polizeibegleitung zurück über die Grenze nach Polen gebracht.
Laut Unterlagen gab es in den vergangenen zwölf Monaten an diesem Grenzübergang keine weiteren Fälle, in denen Fahrzeuge wegen fehlender Versicherung oder Zulassung abgewiesen wurden. Die Häufung der Rechtsverstöße führte in diesem Fall jedoch zur sofortigen Verweigerung der Einreise.
Dem Fahrer drohen nun mögliche Anklagen in Rumänien wegen Waffenvergehens sowie der Nichteinhaltung der deutschen Versicherungspflicht. Die deutsche Grenzpolizei bestätigte, dass der Fall den rumänischen Behörden gemeldet wird. Das Fahrzeug bleibt vorerst beschlagnahmt.






