Revolut setzt 2027 auf Präsenz für Nachwuchskräfte – doch warum nur für sie?
Finn WolfRevolut setzt 2027 auf Präsenz für Nachwuchskräfte – doch warum nur für sie?
Revolut hat eine neue Richtlinie für seine Nachwuchsprogramme im Jahr 2027 bekannt gegeben. Die Änderung sieht vor, dass Teilnehmer vor Ort arbeiten müssen, während der Rest des Unternehmens weiterhin nach dem Prinzip „Remote First“ agiert. Mit dieser Entscheidung unterstreicht das Finanzunternehmen seine Überzeugung, dass persönliche Betreuung für Berufseinsteiger besonders wertvoll ist.
Die aktualisierte Regelung gilt ausschließlich für die Absolventen und Praktikanten, die 2027 in die entsprechenden Programme einsteigen. Nach Abschluss der Förderung wechseln diese Mitarbeiter in die standardmäßigen, remote-basierten Verträge von Revolut. Damit bleibt das langjährige Bekenntnis des Unternehmens zu flexiblen Arbeitsmodellen für die gesamte Belegschaft unverändert bestehen.
CEO Nik Storonsky hat wiederholt betont, dass bei Revolut Leistung und nicht der Arbeitsort über den Erfolg entscheidet. Im aktuellen Modell können Beschäftigte bis zu 120 Tage pro Jahr aus dem Ausland arbeiten. Für alle Mitarbeiter außerhalb der Nachwuchsprogramme 2027 ändert sich an der freien Wahl des Arbeitsortes nichts.
Die Anpassung der Richtlinie betrifft ausschließlich die neuen Teilnehmer der Talentförderung. Ziel ist es, ihnen in der frühen Karrierephase strukturierte Unterstützung vor Ort zu bieten. Alle anderen Mitarbeiter behalten weiterhin die volle Flexibilität für mobiles Arbeiten.
