18 June 2026, 04:24

Rekordbeteiligung bei Maryland-Vorwahlen durch vorzeitige Stimmabgabe

100.000 Wähler in Maryland haben bereits vorab ihre Stimmen abgegeben, wie Wahlbeamte mitteilen

Rekordbeteiligung bei Maryland-Vorwahlen durch vorzeitige Stimmabgabe

Frühzeitige Präsenzwahl in Maryland verzeichnet bereits hohe Beteiligung

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Die vorzeitige Stimmabgabe für die Vorwahlen in Maryland läuft bereits auf Hochtouren: Bis Mittwoch hatten rund 100.000 Wähler ihre Stimme abgegeben – noch vor dem eigentlichen Wahltag. Behörden rechnen mit weiter steigenden Zahlen, da die Frühwahlphase kurz vor dem Ende steht.

Die Möglichkeit zur vorzeitigen Stimmabgabe besteht noch bis Donnerstag, 20 Uhr. Alle registrierten Wähler dürfen in jedem der Frühwahlzentren ihre Stimme abgeben. Landesbeamte erwarten einen letzten Ansturm am Mittwochabend und am Donnerstag selbst.

Ein Druckfehler hatte den Prozess zuvor behindert: Rund 500.000 Briefwahlunterlagen waren zunächst falsch versendet worden. Korrigierte Stimmzettel wurden später an alle betroffenen Wähler nachgeschickt. Bisher wurden über 154.000 Briefwahlstimmen zurückgesandt – das entspricht etwa 30 Prozent der ausgegebenen Unterlagen.

In Baltimore haben bereits rund 8.000 Bürger von der Frühwahl Gebrauch gemacht. Die Wähler dort konzentrieren sich auf Kandidaten, von denen sie sich Lösungen für lokale Probleme wie Gewalt und verwahrloste Immobilien erhoffen. Die Briefwahl bleibt eine beliebte Option und macht 2024 fast 40 Prozent aller abgegebenen Stimmen aus.

Am eigentlichen Wahltag müssen die Wähler ihr zugewiesenes Wahllokal aufsuchen, um persönlich abzustimmen. Briefwahlstimmen müssen bis spätestens 23. Juni datiert sein, um gezählt zu werden. Um Doppelabstimmungen zu verhindern, gilt nur der zuletzt abgegebene Stimmzettel eines Wählers.

Die Frühwahl endet am Donnerstagabend. Die Behörden haben sicherstellt, dass alle betroffenen Wähler nach dem anfänglichen Druckfehler korrigierte Unterlagen erhalten haben. Der Bundesstaat wird alle gültigen Stimmen auswerten – mit Schutzmechanismen, die Mehrfachabstimmungen ausschließen.

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