14 April 2026, 16:03

Rehlinger lehnt Mehrwertsteuererhöhung ab und schlägt radikale Alternativen vor

Eine Karte von Europa, die die EU-VAT-Sätze für 2014 mit Prozentangaben und Textanzeigen zeigt.

Rehlinger lehnt Mehrwertsteuererhöhung ab und schlägt radikale Alternativen vor

Die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) hat sich gegen Pläne ausgesprochen, den regulären Mehrwertsteuersatz in Deutschland anzuheben. Während die Bundesregierung eine Erhöhung von 19 auf 21 Prozent erwägt, lehnt Rehlinger diesen Vorschlag entschieden ab. Stattdessen schlägt sie alternative Wege vor, um das Steuersystem zu reformieren und die finanzielle Belastung für die Mehrheit der Bürger zu verringern.

Rehlinger übt Kritik an der geplanten Mehrwertsteuererhöhung, bietet aber einen Kompromiss an: Falls der Regelsteuersatz steige, plädiert sie dafür, den ermäßigten Satz von derzeit 7 Prozent zu senken und gleichzeitig die Lohnsteuer zu reduzieren. Ihr Ziel ist es, 95 Prozent der Steuerzahler zu entlasten, während Spitzenverdiener stärker zur Kasse gebeten werden sollen.

Zudem unterstützt sie den Plan von Finanzminister Lars Klingbeil, das Ehegattensplitting abzuschaffen. Diese Reform würde die Besteuerung von verheirateten Paaren neu regeln und könnte zusätzliche Staatseinnahmen generieren.

Darüber hinaus fordert Rehlinger eine höhere Erbschaftsteuer. Dies würde ihrer Meinung nach zu einem gerechteren Steuersystem beitragen und zusätzliche Mittel für öffentliche Ausgaben bereitstellen. Ihre Vorschläge zielen darauf ab, die Einnahmenbedürfnisse des Staates mit Entlastungen für Haushalte mit niedrigem und mittlerem Einkommen in Einklang zu bringen.

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Die Debatte über mögliche Änderungen der Mehrwertsteuer hält an, wobei Rehlinger sich für Steuerreformen einsetzt, die vermögende Privatpersonen und Unternehmen stärker in die Pflicht nehmen. Zu ihren Ideen gehören die Senkung der Lohnsteuer, Anpassungen bei der Erbschaftsteuer sowie die Abschaffung des Ehegattensplittings. Diese Maßnahmen sollen die finanzielle Last umverteilen, ohne dass es zu einer deutlichen Erhöhung der Mehrwertsteuer kommt.

Quelle