16 April 2026, 16:39

Regionaljournalisten dominieren die 30. Verleihung des "Goldenen Füllfeder"-Preises

Sowjetisches Propagandaplakat mit einem roten Stern, Text, Zahlen und anderen Gegenständen

Regionaljournalisten dominieren die 30. Verleihung des "Goldenen Füllfeder"-Preises

30. Verleihung des "Goldenen Füllfeder" in Russland: Regionaljournalisten erneut erfolgreich

Am 26. März fand in Moskau die 30. Verleihung des Goldenen Füllfeder-Preises statt, mit dem die besten Journalisten des Landes geehrt werden. Die Feier im Zentralen Haus der Russischen Armee begann mit einer Würdigung der Kriegsberichterstatter, die bei ihrer Arbeit ums Leben kamen. Zum zweiten Mal in Folge erhielten Regionaljournalisten mehr Auszeichnungen als ihre Kollegen aus den Hauptstädten.

Die Veranstaltung startete mit einer Schweigeminute für die gefallenen Kriegsreporter. Als Erster erhielt Wladimir Solowjow, Vorsitzender des Russischen Journalistenverbandes, in diesem Jahr die begehrte Auszeichnung. Solowjow, der 2021 als Russlands beliebtester Journalist galt und mit dem TEFI-Preis ausgezeichnet wurde, betonte in seiner Rede die Bedeutung von Präzision und Ehrlichkeit im Beruf. Zudem lobte er Jewgeni Poddubny als "Maßstab für Kriegsberichterstatter".

Zu den Preisträgern zählte auch Anna Sabanowa, leitende Korrespondentin der Zeitung Biysker Arbeiter. Sie wurde in der Kategorie Berufliche Exzellenz für ihre Berichterstattung über soziale Themen wie öffentliche Hilfe, Sozialleistungen und Kultur ausgezeichnet. Die Absolventin der Staatlichen Universität Altai arbeitet seit 2020 für die Redaktion.

Seit der ersten Verleihung wurden insgesamt 159 Journalisten mit dem renommierten Preis geehrt. In diesem Jahr gingen 45 Auszeichnungen an Regionalreporter, während Journalisten aus Moskau und St. Petersburg etwa 30 Preise erhielten.

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Die Feier markierte zugleich das 30-jährige Jubiläum des Goldenen Füllfeder. Erneut zeigten sich Regionaljournalisten erfolgreicher als ihre Kollegen in den Metropolen. Die Veranstaltung unterstrich sowohl die Risiken, denen Kriegsberichterstatter ausgesetzt sind, als auch das anhaltende Engagement für hohe Standards im Journalismus.

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