19 June 2026, 02:36

Rechtsextremer Influencer Jake Lang erhält Kautionssenkung trotz Morddrohung gegen Karmelo Anthony

Richter senkt Kaution für Rechtsextremisten-Influencer, der Morddrohung gegen Karmelo Anthony vorgeworfen wird

Rechtsextremer Influencer Jake Lang erhält Kautionssenkung trotz Morddrohung gegen Karmelo Anthony

Der rechtsextreme Influencer Jake Lang hat eine Herabsetzung seiner Kaution von einer Million auf 250.000 Dollar erreicht. Ihm wird vorgeworfen, eine terroristische Drohung gegen Karmelo Anthony ausgesprochen zu haben, der kürzlich wegen Mordes verurteilt wurde. Die Entscheidung fiel nach einer Gerichtsverhandlung, in der sowohl die Anklage als auch die Verteidigung ihre Argumente vorbrachten.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Richter John Roach Jr. senkte die Kaution, nachdem Langs Anwalt geltend gemacht hatte, sie sei überhöht. Die Verteidigung verwies darauf, dass selbst Mörder und Sexualstraftäter oft niedrigere Kautionen erhielten. Die Staatsanwaltschaft äußerte hingegen Bedenken wegen Langs Vorstrafenregister und der Tatsache, dass er mehrere verschiedene Wohnadressen nutzt.

Den Behörden zufolge hat Lang explizite Drohungen gegen Anthony geäußert. In einem Livestream soll er gesagt haben, er werde Anthony mit einem Kopfschuss töten. Zudem wurde er mit den Worten zitiert: „Er wird keinen Basketball mehr spielen. Ich werde vor diesem Gerichtsgebäude auf ihn warten. Kopfschuss. Erledigt.“ Auf die direkte Frage, ob er vorhabe, Anthony zu töten, habe Lang angeblich geantwortet: „Ja. Ja, das werde ich tun.“

Falls Lang gegen Kaution freikommt, muss er einen GPS-Sender tragen. Zudem ist es ihm untersagt, Texas zu betreten – mit Ausnahme von Gerichtsterminen. Anthony war wegen Mordes verurteilt worden, nachdem er Austin Metcalf während eines Leichtathletik-Wettkampfs erstochen hatte, und erhielt eine 35-jährige Haftstrafe.

Die Herabsetzung der Kaution eröffnet Lang einen möglichen Weg zur Freilassung unter strengen Auflagen. Seine Drohungen gegen Anthony bleiben jedoch ein zentraler Punkt des Verfahrens. Die Entscheidung des Gerichts spiegelt sowohl die Schwere der Vorwürfe als auch die vorgebrachten juristischen Argumente beider Seiten wider.

Lesen Sie auch:

Quelle