Rebecca Gayheart kämpft für die 24-Stunden-Betreuung ihres Ex-Mannes mit ALS

Admin User
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Eine Frau sitzt in einem Stuhl und spielt Geige, während ein Mann neben ihr eine Gitarre spielt, mit einem Lautsprecher, einem Stuhl, Kabeln und einer Flasche im Hintergrund.

Schauspielerin kämpft für kranken Ex-Mann - Rebecca Gayheart kämpft für die 24-Stunden-Betreuung ihres Ex-Mannes mit ALS

Rebecca Gayheart ist seit der ALS-Diagnose ihres Ex-Mannes, des Schauspielers Eric Dane, im April dessen Hauptbezugsperson. Die fortschreitende neurologische Erkrankung ist unheilbar, und Dane benötigt rund um die Uhr professionelle Betreuung. Gayheart hat die Koordination seiner medizinischen Versorgung übernommen – eine Herausforderung, die sich durch einen zermürbenden Kampf mit der Krankenkasse noch verschärft.

Danes Zustand erfordert eine 24-Stunden-Betreuung mit 21 Pflegekräften, die sich wöchentlich abwechseln. Gayheart organisiert nicht nur seine Behandlungen und Arzttermine, sondern führt auch zähe Auseinandersetzungen mit der Versicherung. Anfangs lehnte diese ihre Anträge auf häusliche Pflege immer wieder ab. Ein Mitarbeiter erklärte ihr sogar unmissverständlich: „Sie können weiter Anträge stellen, und ich werde sie weiter ablehnen.“ Erst nach einem offiziellen Widerspruchsverfahren willigte das Unternehmen schließlich in die notwendige Unterstützung ein.

Neben der Koordination der Fachkräfte springt Gayheart selbst ein, wenn Personal fehlt. Offen spricht sie auch über die emotionale Belastung – etwa darüber, wie sich manche Freunde zurückgezogen haben, überfordert von der Situation. Dennoch hegt sie ihnen gegenüber keine Vorwürfe. Therapie hilft ihr, die Isolation zu verarbeiten, doch ihre Priorität bleibt Danes Wohl. Obwohl das Paar nicht mehr verheiratet ist, meistern sie die Herausforderungen seiner Krankheit gemeinsam.

Mittlerweile erhält Dane die Vollzeitbetreuung, die er braucht – doch der Weg dorthin war lang und von Konflikten geprägt. Gayhearts Entschlossenheit ermöglichte es ihm, mit professioneller Hilfe zu Hause bleiben zu können. Ihre Geschichte zeigt nicht nur die Belastung durch ALS, sondern auch den unermüdlichen Einsatz, der nötig ist, um in einem unter Druck stehenden Gesundheitssystem die notwendige Versorgung durchzusetzen.

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