06 May 2026, 05:54

Razzia in Pittsburgh: Sechs Mitarbeiter trotz gültiger Papiere festgenommen

Plakat mit der Aufschrift "Verbrecher mexikanischer Drogenhandel Gewalt" mit Bildern verschiedener Personen und fetter schwarzer Schrift auf einem hellblauen Hintergrund.

Razzia in Pittsburgh: Sechs Mitarbeiter trotz gültiger Papiere festgenommen

Ein Unternehmensinhaber aus Pittsburgh berichtete, dass sechs seiner Mitarbeiter bei einer Razzia der Einwanderungsbehörde am Dienstagmorgen festgenommen wurden. Der Vorfall ereignete sich auf einer Baustelle in Mount Oliver, wo Überwachungskameras Agenten filmten, die kurz vor 8 Uhr morgens Arbeiter verfolgten. Seither haben sich Anwohner und Unterstützergruppen engagiert, um den Betroffenen Hilfe anzubieten.

Omar Millan, Inhaber von OK Service, bestätigte, dass sechs seiner Angestellten in Gewahrsam genommen wurden. Später präzisierte er, dass mindestens drei von ihnen bereits wieder freigelassen worden seien. Millan betonte, dass alle seine Mitarbeiter über gültige Arbeitsdokumente verfügten – einige von ihnen besäßen sogar eine Green Card.

Katie Murphy, eine Erzieherin in einer nahegelegenen Vorschule, beobachtete die Razzia mit. Sie äußerte Besorgnis über das Schicksal der festgenommenen Männer, auch wenn der Sender KDKA nicht bestätigen konnte, ob gegen einen von ihnen Haftbefehle wegen Straftaten vorlagen.

Die lokale Nichtregierungsorganisation Frontline Dignity reagierte umgehend, um den betroffenen Familien zu helfen. Die Organisation stellte Ressourcen und Beratung für die von der Maßnahme Betroffenen bereit. Unterdessen blieb die US-Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) auf eine Stellungnahme zu der Razzia hin unbeantwortet, wie KDKA mitteilte.

Millan gab zu, dass er befürchte, die Situation könnte sich weiter zuspitzen – trotz der ordnungsgemäßen Papiere seiner Mitarbeiter. Der Unternehmer weiß nicht, wie es für seine Angestellten und sein Unternehmen weitergeht.

Die Razzia hat die Gemeinschaft in Alarmbereitschaft versetzt. Familien und Unterstützergruppen leisten den Festgenommenen Hilfe. Zwar wurden einige Arbeiter bereits entlassen, doch über den Status der anderen gibt es weiterhin Unklarheiten. Der Vorfall wirft erneut Fragen zur Praxis der Arbeitsplatzkontrollen durch die Einwanderungsbehörden in der Region auf.

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