Razzia in Pampanga: 95.000 Euro teure E-Bike-Akkus ohne Sicherheitszertifikate beschlagnahmt
Charlotte RichterRazzia in Pampanga: 95.000 Euro teure E-Bike-Akkus ohne Sicherheitszertifikate beschlagnahmt
Behörden in der Stadt Mexico in der Provinz Pampanga haben E-Bike-Akkus und Ladegeräte im Wert von umgerechnet etwa 95.000 Euro beschlagnahmt. Die Ware war nicht mit den vorgeschriebenen ICC-Aufklebern versehen und verstieß damit gegen das philippinische Verbraucherschutzgesetz. Ziel der Razzia war ein Lagerhaus, das mit dem Unternehmen Antelope Electric Motors in Verbindung steht.
Die Criminal Investigation and Detection Group (CIDG) führte die Beschlagnahmung auf Grundlage eines Durchsuchungsbefehls durch. Dabei wurden 365 importierte Akkus der Marken Chilwee und Tianneng sowie 90 Ladegeräte für E-Bikes sichergestellt. Zudem konfiszierten die Ermittler 20 E-Bikes der Marke Antelope inklusive der verbauten Akkus.
Das philippinische Handelsministerium (Department of Trade and Industry, DTI) schreibt ICC-Kennzeichnungen vor, um zu bestätigen, dass importierte Waren den Sicherheits- und Qualitätsstandards des Landes entsprechen. Die Aufkleber dienen als Nachweis, dass die Produkte die erforderlichen Tests nach den Philippine National Standards bestanden haben. Das Lagerhaus verfügte zudem über keine Gewerbeerlaubnis der örtlichen Behörden, was die Verstöße noch verschärfte.
Der Gesamtwert der beschlagnahmten Ware wird auf rund 95.000 Euro (6,02 Millionen Philippinische Peso) geschätzt. Da die Produkte weder ICC-Aufkleber noch PS-Kennzeichen aufwiesen, waren sie nicht konform mit den geltenden Vorschriften. Der Fall unterstreicht die Durchsetzung des Verbraucherschutzes in der Region.
