Rainers klare Position: Warum die GAP-Reform die Landwirtschaft in Europa verändern soll
Sebastian VoigtRainers klare Position: Warum die GAP-Reform die Landwirtschaft in Europa verändern soll
Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer unterstützt neue Vorschläge zur Reform der gemeinsamen Agrarpolitik der EU (GAP). Der CSU-Politiker begrüßte die Pläne, die von der Berichterstatterin des Europäischen Parlaments vorgelegt wurden. Er betonte die Notwendigkeit einer starken GAP, um die Nahrungsmittelversorgung und Arbeitsplätze im ländlichen Raum zu sichern.
Rainer hob die Bedeutung der Förderung junger und neu einsteigender Landwirtinnen und Landwirte hervor. Generationenwechsel sei entscheidend für die Zukunft der Landwirtschaft, argumentierte er. Zudem lobte er Maßnahmen, die kleineren Betrieben in den ersten Hektarflächen mehr Beachtung schenken sollen.
Der Minister bezeichnete wettbewerbsfähige und leistungsstarke Höfe als unverzichtbar für die Ernährungssicherheit Europas und verband sie mit der strategischen Unabhängigkeit des Kontinents. Die zweisäulige Struktur der GAP verglich Rainer mit einer tragenden Säule in einem Haus und sprach sich für deren Beibehaltung aus.
Die Vorschläge zielen darauf ab, die Rolle der Landwirtschaft in den Bereichen Ernährungssicherheit, Beschäftigung und regionales Wachstum zu stärken. Rainers Unterstützung signalisiert, dass Deutschland eine GAP befürwortet, die Wettbewerb mit Fairness in Einklang bringt. Die Reformen könnten die Agrarpolitik in der gesamten EU in den kommenden Jahren prägen.






