Protestwelle gegen geplantes Krankenkassen-Gesetz am Uni-Klinikum Mainz
Sebastian VoigtProtestwelle gegen geplantes Krankenkassen-Gesetz am Uni-Klinikum Mainz
Am Pathologiegebäude am Reisingerweg findet derzeit eine Protestaktion gegen den Entwurf eines neuen Gesetzes zur Krankenversicherungsfinanzierung statt. Mitarbeiter, Gewerkschaftsvertreter und Krankenhausbetreiber äußern Besorgnis über eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen und mögliche Stellenstreichungen. Ziel der Kampagne ist es, zu verhindern, dass der Bundestag das Gesetz in seiner aktuellen Fassung verabschiedet.
Im Rahmen des Protests ist für Donnerstag von 9:30 bis 10:15 Uhr eine Fotoaktion im Hörsaal des Pathologiegebäudes geplant. Zuvor findet um 8 Uhr eine außerordentliche Mitgliederversammlung statt, um die Forderungen der Protestierenden zu unterstreichen.
Der rheinland-pfälzische Gesundheitsminister Clemens Hoch sowie Koalitionsabgeordnete des Bundestags wurden zur Teilnahme eingeladen. Die Gewerkschaft Verdi und der Personalrat schließen sich mit den Krankenhausmitarbeitern zusammen, um ihren Widerstand gegen das Vorhaben zu artikulieren. Auch die Klinikträger unterstützen die Proteste, da sie befürchten, dass das Gesetz zu weiteren Kürzungen und Instabilität führen könnte.
Die Demonstranten fordern erhebliche Änderungen am Gesetzentwurf, bevor dieser weiterverfolgt wird. Im Mittelpunkt stehen der Erhalt von Arbeitsplätzen und die Sicherung der aktuellen Arbeitsstandards. Das Ergebnis der Versammlung und der Kampagne könnte den weiteren Verlauf des Gesetzes im Bundestag beeinflussen.






